Wattenscheider Sprinter läuft Fabelzeit über 100 Meter – darum zählt der Deutsche Rekord leider nicht

Julian Reus lief auch schon bei den Olympischen Spielen in Rio 2016.
Julian Reus lief auch schon bei den Olympischen Spielen in Rio 2016.
Foto: Sascha Fromm / Thueringer Allgemeine

Stockholm. Julian Reus hat beim Finale der Diamond-League-Meetings in Stockholm eine Fabelzeit über die Königsdisziplin 100 Meter hingelegt.

Der Leichtathlet vom TV Wattenscheid sprintete in sagenhaften 9,9 Sekunden ins Ziel. Er wäre damit der erste Deutsche überhaupt gewesen, der die 10-Sekunden-Marke knackt.

Sieger läuft 100 Meter in 9,69 Sekunden

Doch sein Deutscher Rekord zählt nicht. Die Windunterstützung war nach IAAF-Regeln unzulässig hoch. Reus war mit 4,8 Metern Rückenwind pro Sekunde unterwegs.

Das erklärt auch, warum er mit dieser sensationellen Zeit nur Fünfter wurde. Der Sieger, Kanadier André de Grasse, wandelte dank des Rückenwinds mit einer Zeit von 9,69 Sekunden sogar auf den Spuren von Usain Bolt - zählte natürlich auch nicht.

(dso)

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