Bochum

Wartete der Uni-Vergewaltiger im Gebüsch schon auf sein drittes Opfer? Die fast unglaubliche Geschichte seiner Festnahme

Auf der Überführung der Max-Imdahl-Straße überraschte der Täter die junge Frau. Im Hintergrund ist das Uni-Center zu sehen.
Auf der Überführung der Max-Imdahl-Straße überraschte der Täter die junge Frau. Im Hintergrund ist das Uni-Center zu sehen.
Foto: Alexander Keßel / FUNKE Fotoservices
  • Der mutmaßliche Uni-Vergewaltiger wurde festgenommen
  • Der Verdächtige ist ein irakischer Flüchtling
  • Er lebt seit Dezember mit seiner Familie (Frau und zwei Kindern) in einer Einrichtung in Bochum
  • Fotos des Partners des zweiten Opfers brachten den Durchbruch in dem Kriminalfall

Bochum. Die beiden Sexualdelikte an der Ruhr-Uni Bochum sind wohl aufgeklärt. Die Polizei verkündete am Montag die Festnahme eines Verdächtigen.

Der mutmaßliche Täter

In einer Pressekonferenz am Dienstag gab es dann mehr Informationen.

Der mutmaßliche Täter wurde mittels einer Speichelprobe überführt. Er wurde in einer Flüchtlingseinrichtung in der Nähe der Uni festgenommen. Dort lebte der Iraker mit seiner Frau und zwei Kindern.

Die Familie ist seit Dezember 2015 in Deutschland.

Die Geschichte der Festnahme

Der Mann ging der Polizei auf spektakuläre Art ins Netz. Ein Zeuge fotografierte ihn am letzten Donnerstag in der Nähe des Tatorts des zweiten Sex-Überfalls. Er lauerte im Gebüsch. Dort suchte er sich möglicherweise ein drittes Opfer.

Im Video erläutert Kriminalhauptkommissar Roland Wefelscheidt, wie der Mann gefasst wurde:

Wer ist der Zeuge?

Der Mann ist der Lebensgefährte des zweiten Opfers. Er kam auf dem Nachhauseweg am Tatort vorbei und bemerkte den Verdächtigen, der im Gebüsch lauerte.

Er fotografierte ihn - und schickte die Bilder der Polizei. Darüber konnte der mutmaßliche Täter identifiziert werden.

Hier kannst du unseren Liveticker von der Pressekonferenz in Bochum nachlesen ›

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