Walpurgisnachtdemo mit rund 200 Teilnehmern

Bereits am Samstagabend kam es in der Bochumer Innenstadt zu einer Demonstration unter dem Motto „Revolutionäre Walpurgisnachtsdemo“. Rund 200 Demonstranten versammelten sich gegen 20 Uhr im Bereich des Bochumer Hauptbahnhofs. In einem Aufruf der Veranstalter hieß es, dass man den 1. Mai nicht den Nazis überlassen wolle und daher diese Veranstaltung ein Zeichen des Widerstands sei.

Einer der Organisatoren betonte, dass eine friedliche Demonstration geplant sei. „Wir wollen auch die Bochumer Bevölkerung auffordern, sich gegen den Aufmarsch der NPD zu stellen.“ Nach einer kurzen Kundgebung vor dem Hauptbahnhof, bei der auch die Auflagen der Polizei für diese Veranstaltung verlesen wurden, setzte sich der Demonstrationszug in Richtung Wittener Straße in Bewegung.

Die Demonstranten führten Transparente unter anderem mit Aufschriften wie „Klassenkampf statt Sozialpartnerschaft“ oder „den Kapitalismus und seine Symptome bekämpfen“ mit sich. Der Zug ging dann über die Wittener Straße bis zur Alsenstraße, wo eine Kundgebung stattfand.

Außerdem gab es zwei weitere Zwischen-Kundgebungen im Bereich des Schauspielhauses und später noch vor dem Café Konkret in der Innenstadt.

Die Polizei hatte ausdrücklich untersagt, dass während des Umzugs Feuerwerkskörper oder andere Pyrotechnik abgebrannt wurde. Trotzdem kam es im Laufe des Demonstrationszug zum vereinzelten Zünden verschiedener Knallkörper. Zu größeren Zwischenfällen sei es laut Polizei am Samstagabend nicht gekommen.

 
 

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