Witten

Student der Uni Bochum nach 53 Jahren gefunden – Schwester des Toten will nun auf besondere Weise Abschied nehmen

In der Schweiz wurde ein Knochen gefunden. Es handelt sich um die Überreste eines Studenten der Uni Bochum.
In der Schweiz wurde ein Knochen gefunden. Es handelt sich um die Überreste eines Studenten der Uni Bochum.
Foto: dpa
  • Vor 53 Jahren verschwand ein Student der Uni Bochum in den Schweizer Alpen
  • Seine Überreste wurden in der Nähe eines Dorfes in der Schweiz gefunden
  • Schwester des verstorbenen Studenten will Familientragödie beenden

Witten. Vor über 50 Jahren verschwand ein Bochumer Student in den Alpen, weil er alleine in die Berge ging.

Nach zwei Suchaktionen der Schweizer Bergwacht und einer privaten, die der Vater des Studenten finanziert hatte, fanden sie ihn nicht.

Jetzt wurden seine Überreste gefunden und die Familie hat bereits entschieden, was sie damit machen wird. Das berichtete die WAZ.

Deswegen wurde die Polizei Bochum kontaktiert

Durch Zufall fand jemand einen Knochen und einen Rucksack mit einer abgestempelten Fahrkarte aus dem Jahre 1965.

Weil die Fahrkarte in Witten abgestempelt wurde, kontaktierten die Schweizer Polizisten die örtliche Polizei.

Knochenfund löst Bewegung in der Familie aus

Als der Cousin des Verschollenen davon erfährt, dass in der Schweiz ein Oberschenkelknochen und eine in Witten abgestempelte Fahrkarte entdeckt wurden, hegte er einen Verdacht.

Deswegen kontaktierte er die Schwester des verschollenen Studenten der Uni Bochum.

Die Schwester kontaktierte wiederum die Polizei in Ostwestfalen, weil sie mittlerweile dort lebt.

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So will die Schwester des Toten die Familientragödie beenden

Die Familie des Verstorbenen hat nach über 50 Jahren die Gewissheit über seinen Tod erhalten.

Nun wollen sie den Knochen nach Witten bringen und dort beerdigen lassen, um diese Familientragödie zu beenden.

Der verstorbene Student der Uni Bochum, Jürgen S., wird nun einen Platz haben, an dem ihn seine Familienangehörige finden werden.

Die ganze Geschichte kannst du hier bei der WAZ lesen.

 
 

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