Bochum

Tragödie in Bochum: Ließ Mutter ihr neugeborenes Baby sterben?

Bochum: Noch am selben Tag der Geburt wurde der Fall eines neugeborenen Babys zu einer Tragödie. Nun stellt sich vor Gericht die Frage, ob die Mutter schuld an dem Tod hat. (Symbolbild)
Bochum: Noch am selben Tag der Geburt wurde der Fall eines neugeborenen Babys zu einer Tragödie. Nun stellt sich vor Gericht die Frage, ob die Mutter schuld an dem Tod hat. (Symbolbild)
Foto: picture alliance/Arno Burgi/zb/dpa

Bochum. Am Mittwoch beginnt vor dem Schwurgericht Bochum der Prozess einer 35-jährigen Frau, deren neugeborenes Baby im Oktober 2016 in Bochum zur Welt kam und noch am selben Tag starb. Der Vorwurf: „Totschlag durch Unterlassen“.

Spätestens am 18. Oktober 2016 soll die Frau gemerkt haben, dass die Geburt ihres Babys nicht glatt laufen würde. Sie soll keine Bewegungen mehr ihres ungeborenen Kindes im Bauch wahrgenommen und selber Schmerzen gehabt haben, so die Anklage.

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Bochum: Kind starb noch am Tag seiner Geburt

Als die 35-Jährige ihr Baby am 19. Oktober 2016 in Bochum gebar, verstarb es kurz nach der Geburt noch an diesem Tag. Einen Arzt soll die Frau zu keinem Zeitpunkt aufgesucht haben, obwohl das laut Anklage ohne Weiteres möglich gewesen sein soll.

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Prozess beginnt am Mittwoch

Deshalb soll das Gericht ab Mittwoch klären, ob die Frau ihr neugeborenes Baby tatsächlich einfach sterben ließ. Insgesamt stehen elf Verhandlungstage bis zum 21. November an. (nk)

 
 

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