Bochum

So sah dieses Trafo-Häuschen in Bochum bis vor Kurzem aus – unglaublich, was sechs Jugendliche daraus gemacht haben

So sieht das Trafo-Häuschen nach seiner Verschönerung aus.
So sieht das Trafo-Häuschen nach seiner Verschönerung aus.
Foto: Hariho - Die Stadtteilpartner

Bochum. Sechs Jugendliche haben an der Bochumer Amtsstraße mit Graffiti-Kunst ein Trafohaus erfolgreich neu gestaltet. Die Idee ist mit dem Projekt „HaRiHo – Die Stadtteilpartner“ umgesetzt worden.

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Projektkoordinatorin Beatrice Röglin erklärt: „Es gab in Hamme bis Anfang des Jahres das Projekt 'Nachhaltigkeit im Quartier'. Dabei wurden im Stadtteil viele Befragungen gemacht, was die Bürger sich wünschen würden. Heraus kam, dass es oft um Verschönerung ging.“

Eine Mitarbeiterin des Projekts hatte dann die Idee, das Trafo-Häuschen umzugestalten und hat dafür bei den Stadtwerken angefragt, woraufhin der Vorschlag dort genehmigt wurde.

Auch Geflüchtete am Projekt beteiligt

Insgesamt hat die Verschönerung etwa 1.800 Euro gekostet, was mit Geldern aus dem Verfügungsfonds (einem Fonds zur Förderung des Städtebaus) bezahlt worden ist.

„Der Fonds sieht vor, dass man auch Geflüchtete integriert und wir haben mit dem Verein 'Go Home' zusammengearbeitet“, erklärt Röglin. „Dadurch haben wir den Zugang gehabt und konnten auch andere Jugendliche hinzugewinnen. So ist der Grundgedanke der Integration gelungen.“

Fast durchgehend positiv aufgenommen

Begleitet wurde das Projekt von dem Kunstpädagogen Martin Domagala. Insgesamt hat es drei Tage gedauert und „wurde von den Anwohnern fast durchgehend positiv aufgenommen“, wie Projektkoordinatorin Beatrice Röglin erklärt. (jp)

 
 

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