Bochum

Tödlicher Raub in Bochum-Hordel: Jetzt geht die Polizei einen drastischen Weg, um die brutalen Täter zu fassen

Foto: dpa

Bochum. Ein schockierender Raubmord in Bochum beschäftigt die Menschen über Stadtgrenzen hinaus seit Tagen: Am 4. Februar brachen Unbekannte in ein Mehrfamilienhaus in der „Klappskolonie“ in Bochum-Hordel ein. Sie fesselten einen Mann, der qualvoll an dem Klebeband erstickte, während seine Lebensgefährtin zusehen musste.

Tödlicher Raub in Bochum: Staatsanwaltschaft lobt Belohnung für Hinweise aus

Seither jagt die Kriminalpolizei die Einbrecher (>> hier mehr über die Tat erfahren) – bislang jedoch ohne Erfolg.

„In den zurückliegenden Tagen hat die Mordkommission eine Vielzahl von Hinweisen überprüft. Eine „heiße Spur“ war bislang noch nicht dabei“, erklärt Bochums Polizeisprecher Volker Schütte. „Die umfangreiche Spurensuche am Tatort ist noch nicht abgeschlossen und wird noch einige Tage andauern.“

Nun geht die Staatsanwaltschaft Bochum einen drastischen Weg, um die Täter zu fassen.

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Die Staatsanwaltschaft Bochum hat nun eine Belohnung von 4000 Euro ausgelobt, wenn ein Hinweis aus der Bevölkerung zur Ermittlung oder Ergreifung der Täter führt.

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Polizei bittet, „jede noch so kleine Beobachtung“ zu melden

„Auch jede noch so kleine Beobachtung kann zur Aufklärung dieses brutalen Verbrechens führen“, heißt es von der Mordkommission. Sie ist rund um die Uhr unter 0234 / 909 5036 erreichbar.

Die Polizei bezeichnete das brutale Vorgehen der Einbrecher als „sehr sehr ungewöhnlich“. Normalerweise würden Einbrecher flüchten, wenn sie mit Bewohnern konfrontiert würden. Es sei auch nicht ausgeschlossen, dass der 68-Jährige, der mit Trödel handelt, gezielt als Opfer ausgesucht wurde.

Die Lebensgefährtin des Opfers gab eine Personenbeschreibung der Täter an die Polizei. Diese kannst du hier nachlesen. (dso)

 
 

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