Bochum

Tödlicher Arbeitsunfall in Bochum: Warum krachte die 15-Meter-Mauer ein?

Aus den Trümmern konnten zwei Arbeiter in Bochum nur noch tot geborgen werden.
Aus den Trümmern konnten zwei Arbeiter in Bochum nur noch tot geborgen werden.
Foto: Tnn/dpa

Bochum. Zwei Tage nach einem tragischem Arbeitsunfall in Bochum geht die Suche nach der Ursache für die Kriminalpolizei und Arbeitsschutz weiter.

Die zentrale Frage: Warum brach die 15 Meter hohe Mauer zusammen und begrub die drei Männer unter sich? Zwei Arbeiter wurden durch herabstürzende Trümmer auf dem ehemaligen Opel-Gelände erschlagen, einer überlebte schwerverletzt.

Bochum: Ziegelwand stürzt ein und begräbt Arbeiter unter sich

Aus bisher ungeklärten Gründen fiel die 15 x 20 Meter große und freistehende Ziegelwand zusammen. Gutachter müssen nun prüfen, wie es dazu kommen konnte. Ihre Arbeit könnte mehrere Wochen andauern.

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Notarzt vor Ort: Für zwei Arbeiter kommt jede Hilfe zu spät

Anwesende Arbeiter befreiten die beiden Verschütteten aus den Trümmern. Notfallseelsorger kümmerten sich um die geschockten Anwesenden. Der dritte Arbeiter wurde nach notärztlicher Behandlung mit schweren, aber nicht lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus transportiert.

Wie die Polizei mittlerweile erfahren hat, handelt es sich bei den beiden Toten um einen 23- und 24-Jährigen aus Osteuropa. Dem dritten Arbeiter, ein 20 Jahre alter Osteuropäer, geht es mittlerweile besser. Dennoch befindet er sich weiterhin in einem Krankenhaus.

Rettungshundestaffel sucht Trümmerbereich ab

Eine Rettungshundestaffel hatte den etwa 15 x 35 Meter großen Trümmerbereich am Dienstag vorsichtshalber abgesucht, um sicherzustellen, dass sich keine weiteren Personen mehr unter den Mauerresten befinden.

Insgesamt waren 53 Einsatzkräfte vor Ort. (fel/mj/mb)

 
 

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