Tödliche Verkehrsunfälle in Bochum weiter ungeklärt

In zwei Teile gerissen wurde der BMW, der auf dem Castroper Hellweg in eine Haltestelle fuhr.
In zwei Teile gerissen wurde der BMW, der auf dem Castroper Hellweg in eine Haltestelle fuhr.
Foto: WAZ FotoPool
Weiterhin nicht ganz geklärt ist der tödliche Unfall am vergangenen Samstag in Gerthe. Die Polizei hat keine Hinweise darauf, dass der verunglückte Fahrer Alkohol oder Drogen konsumiert hatte. Weiterhin ungeklärt ist auch der tödliche Verkehrsunfall am 4. März in Langendreer.

Bochum. Nach dem furchtbaren Unfall am Samstag auf dem Castroper Hellweg in Gerthe ist weiter unklar, warum genau der 30-jährige Autofahrer aus Bochum von der Fahrbahn abgekommen und in eine Haltestelle gefahren war. Die Polizei glaubt weiter an viel zu hohes Tempo. Der Fahrer starb in dem Unfallwrack. Nach bisherigen Ermittlungen gebe es keine Hinweise auf Alkohol am Steuer, illegale Drogen oder einen Suizid.

Die Haltestelle der Bogestra in Höhe der Einmündung Schmaler Hellweg ist trotz der gewaltigen Wucht nur leicht beschädigt worden. Das betrifft einen Fahrleitungsmast und einen Unterstand.

Nach Unfall an der Hauptstraße starben zwei Menschen

Auch ein weiterer tödlicher Unfall ist noch nicht geklärt. Am 4. März war eine Autofahrerin (46) auf der Hauptstraße in Langendreer in den Gegenverkehr geraten und gegen ein Auto geprallt. Dessen Insassen, eine Frau (77) und ein Mann (86), starben an den Unfallverletzungen. Warum die 46-Jährige in den Gegenverkehr fuhr, ist unbekannt. Laut Polizei gibt es keine Hinweise darauf, dass sie telefoniert haben könnte. Gegen sie wird weiter ermittelt. Die Frau, die bei dem Unfall selbst schwer verletzt worden war, hat sich mittlerweile einen Rechtsanwalt genommen.