Tierschützer legen Schweigeminute ein

Foto: Haenisch / Funke Foto Services

Es waren Männer, Frauen und Kinder, die am Freitag vom Hannibal-Einkaufszentrum zum Schlachthof wanderten. Ihr Ziel: Kein Tier soll mehr aus Profitgier getötet werden.

Bekehren wollen die rund 35 Demonstranten nach eigener Aussage nicht, aber sensibilisieren. „Tiere, die zum Verzehr gedacht sind, liegen uns besonders am Herzen“, sagt Gabi Michler, Mitorganisatorin des Marsches. Für Zirkustiere werde bereits einiges gemacht. Doch die Nutztiere hätten das Nachsehen.

Die Gruppe zog über die Dorstener Straße zum Schlachthof, um eine Mahnwache mit Schweigeminute einzulegen. Einem Verein gehören die Tierschützer nicht an. Sie organisieren sich über Facebook, um gemeinsame Aktionen zu planen.

Von denen soll es in Zukunft auch in Bochum noch weitere geben. So ist zum Beispiel eine Ampel-Aktion geplant: Während einer Rotphase sollen die wartenden Autofahrer auf die Massentierhaltung aufmerksam gemacht werden.

An Ideen und Engagement mangelt es der losen Gruppierung nicht. Sabine Wester hat in diesem Jahr bereits bei einem 630-Kilometer-Marsch auf die Problematik aufmerksam gemacht.

 
 

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