Tierquäler wollte Hund mit Messerklinge umbringen

Bernd Kiesewetter
Foto: WAZ

Bochum. In Bochum-Langendreer sollte am Dienstag ein Hund mit einer Teppichmesser-Klinge umgebracht werden. Ein Unbekannter hatte die Waffe in einer Wurst versteckt.

Wie die Polizei berichtet, hatte eine Hausbesitzerin ihren kleinen Mischling gegen 9.30 Uhr in ihren Garten am „Hirschgraben“ in Langendreer gelassen.

Der Hund kehrte aber kurze Zeit später wieder zurück. Dabei trug er etwas im Maul und zeigte es seinem Frauchen. „Die Bochumerin traute ihren Augen nicht, als sie sah, was es war“, berichtet Polizeisprecher Guido Meng. „Der Hund hatte im Garten ein Stück Wurst gefunden, in dem das Stück einer Teppichmesserklinge tief hineingesteckt war.“

Laut Kripo noch keine Spur

Der Mischling hatte das lebensgefährliche Wurststück allerdings nicht sofort verschlungen. Deshalb blieb er nach derzeitigem Erkenntnisstand unverletzt. Eine Untersuchung durch den Tierarzt steht jedoch noch aus.

Am Mittag hatte die Frau Anzeige erstattet. „Derzeit gibt es noch keine Spur zu dem Tierhasser“, sagt Meng. Man ermittle in alle Richtungen. Hinweise bitte an die Kripo: Tel. 0234 / 909-8310.