Ruhrpottboot des LDKC steuert auf Erfolgskurs

Die Kernmannschaft:
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Foto: privat
Linden-Dahlhauser Kanu-Club klagt zwar über Verletzungen bei den „Gemeinsamen Deutschen Meisterschaften“ in Schwerin, freut sich am Ende aber dennoch über ein weiteres erfolgreiches Sportwochenende mit zahlreichen starken Platzierungen

Dahlhausen. Das Ruhrpottboot des Linden-Dahlhauser Kanu-Club (LDKC) konnte jetzt bei den dritten Gemeinsamen Deutschen Meisterschaften in Schwerin erwartungsgemäß seine Erfolge bestätigen.

Das gilt in den Klassen mit zehn Paddlern als auch für die Renngemeinschaft mit einem Team aus Böckingen – Neckardrachen – in den Großbooten mit 20 Paddlern.

Die Wassersportelite kämpfte vereint in ihren Mannschaften um den deutschen Meistertitel am Faulen See in Schwerin. Integriert in das stadteigene Drachenbootfestival galt die Meisterschaft als Höhepunkt der Regatta.

Teilnahme an der Deutschen geriet ins Wanken

Verletzungsbedingte Ausfälle in der unmittelbaren Wettkampfvorbereitung warfen das Bochumer Team zunächst zurück. Deutliche Erfolge auf dem Dragonboatssportcup und der Westdeutschen Meisterschaft deuteten bereits auf eine erfolgreiche Teilnahme an der deutschen Meisterschaft hin, die ohne adäquate Ersatzleute plötzlich ins Wanken geriet. Aber durch eine weit vor der Saison übereinkommend gebildete Renngemeinschaft mit dem SV Union Böckingen 08, der das Team der Neckardrachen beheimatet, konnte die Lage entschärft werden.

Hohe Wellen sorgten für Probleme

Den Auftakt bildete das 2000-Meter-Verfolgungsrennen. Widrige Witterungsverhältnisse und hohe Wellen machten den insgesamt 15 startenden Booten gehörige Probleme auf dem Rundkurs, aber dies sollte das Boot nicht aufhalten. Mit einem deutlichen Abstand zu den weiteren Platzierten konnte mit einem knappen Rückstand der Vize-Deutsche-Meistertitel in der angesehen Premier-Mixed Klasse geholt werden.

Die Sprintspezialisten des Linden-Dahlhauser Kanu-Clubs konnten mit dem Ruhrpottboot trotz geänderter Besatzung mit einem Vorlaufsieg positiv auf sich aufmerksam machen. Im Endlauf startete das Ruhrpottboot für seine Verhältnisse schwach, konnte aber durch eine hohe Schlagfrequenz viele Meter gut machen. Nach einem Wimpernschlagfinale konnte sich der Vorjahressieger aus Hannover erneut durchsetzen. Den zweiten Platz belegte das WSAP Sportsteam aus Hamburg, ganz knapp vor dem Ruhrpottboot.

Dreikampf Hamburg-Hannover-Bochum

Neu gemischt wurden die Karten anschließend auf der 500-Meter-Strecke. Im Vorlauf setzte sich das Team aus Bochum vor den Hamburgern durch und zog so direkt in den Endlauf ein.

Nach einem starken Start im Endlauf konnte das Ruhrpottboot bis zur 250-Meter-Marke die Spitze für sich behaupten. Auf der zweiten Hälfte der Strecke kam es wieder einmal zum Dreikampf Hamburg-Hannover-Bochum, der letztendlich – in kurzen Abständen – wie auf der 200-Meter-Strecke endete. Mit Platz drei für die Bochumer.