Hustadt-Treff wird Ideenschmiede

Mit dem Kaffee- und dem Küchen-Mobil ist „Hu-Kultur“ in der Stadt unterwegs, demnächst auch regelmäßig auf dem Wochenmarkt am Rathaus.
Mit dem Kaffee- und dem Küchen-Mobil ist „Hu-Kultur“ in der Stadt unterwegs, demnächst auch regelmäßig auf dem Wochenmarkt am Rathaus.
Foto: INGO OTTO
„Hu-Kultur“ am Brunnenplatz möchte finanziell auf eigenen Beinen stehen. Küchen-Mobil in der ganzen Stadt unterwegs. Zukunftskonferenz am Montag.

Hustadt.  Die Hu-Kultur ist weiter auf Erfolgskurs: Der umtriebige Bürgertreff am Brunnenplatz plant eine Reihe findiger Aktivitäten, um in der Stadt weiter bekannt zu werden. Der Verein hat ein großes Ziel: Wenn Ende 2017 die städtische Förderung ausläuft, möchte Hu-Kultur so gut wie möglich auf eigenen Beinen stehen. „Bis dahin wollen wir uns als gemeinnütziger Verein eigenständig tragen“, sagt der Leiter Matthias Köllmann.

Um Ideen zu sammeln, wie dies gut gelingen könnte, und um weitere Perspektiven für das Leben in der Hustadt zu entwickeln, laden Hu-Kultur und der Förderverein Hustadt am Montag, 14. März, ab 15 Uhr zur ersten Zukunftskonferenz ein. „Willkommen ist jeder, der die Zukunft der Hustadt mitgestalten möchte“, sagt Prof. Christian Uhlig, Vorsitzender des Fördervereins.

Während des Nachmittages sollen zwei Arbeitsgruppen gebildet werden. Eine macht sich Gedanken darüber, was in der frisch umgebauten Hustadt bislang erreicht wurde und was alles verbessert werden kann. Die zweite Gruppe widmet sich der Hu-Kultur als wachsendem Sozialunternehmen. „Die Anfänge gibt es schon: das Kaffee- und das Küchenmobil“, sagt Köllmann. „Nun wollen wir beraten, wer welchen Beitrag zu dieser Unternehmung leisten kann und welche Tipps und Hinweise es für die weitere Entwicklung gibt.“

Kochen mit Flüchtlingen auf dem Opel-Parkplatz

Konkrete Pläne gibt es auch schon: So sollen die beiden Wagen demnächst regelmäßig dienstags auf dem Wochenmarkt am Rathaus ihre Speisen und Getränke anbieten. „Vermutlich ab April oder Mai könnte das soweit sein“, so Köllmann. Außerdem plant Hu-Kultur einmal pro Woche mit den etwa 440 Flüchtlingen auf dem Opel-Parkplatz zu kochen.

„Wir sind da in Gesprächen mit der Diakonie und der Caritas“, erzählt Köllmann. „Die Idee ist: Flüchtlinge sollen den anderen die Speisen aus ihrer Heimat näher bringen, etwa aus Syrien oder Bangladesch.“ Weil eine Reihe von Menschen, die in der Hustadt leben, ebenfalls aus Ländern wie diesen kommen, sei die Verständigung kein großes Problem.

Hu-Kultur möchte auch bei Großveranstaltungen mitmischen

Neben dem Wochenmarkt möchte Hu-Kultur auch bei einigen Großveranstaltungen wie dem Maiabendfest oder dem Zeltfestival dabei sein. Außerdem kann man die beiden Hu-Kultur-Mobile für alle möglichen Feste mieten. Köllmann: „Das läuft so gut, da haben wir schon einige Anfragen ablehnen müssen.“

Zukunftskonferenz im Hustadtzentrum

Die Zukunftskonferenz findet am Montag, 14. März, ab 15 Uhr im ev. Hustadtzentrum (Auf dem Backenberg 8) gegenüber der Hufelandschule statt. Die beiden Arbeitsgruppen starten um 15.30 Uhr. Gegen 17.30 Uhr werden die Ergebnisse zusammengefasst. Bezirksbürgermeister Helmut Breitkopf gibt einen Ausblick. Ab 19 Uhr soll der Tag bei einem orientalischen Buffet ausklingen. Wer mitmachen möchte: E-Mail an hukultur@yahoo.de

 
 

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