Gemeindefest Wiemelhausen zog viele Gäste an

Im Rahmen des Gemeindefestes St. Johannes Wiemelhausen gab es für die Aufführung der kfd-Theatergruppe viel Beifall.
Im Rahmen des Gemeindefestes St. Johannes Wiemelhausen gab es für die Aufführung der kfd-Theatergruppe viel Beifall.
Foto: FUNKE Foto Services
St. Johannes feierte vier Tage lang Gemeindefest. Viel Beifall für die kfd-Theatergruppe. Erstmals gab es die „Highland Games“.

Wiemelhausen. Bei strahlendem Sonnenschein feierten am Wochenende zahlreiche Besucher das Gemeindefest in der katholischen St. Johannes-Kirche in Wiemelhausen. Als Auftakt lud die Gemeinde zu einem Festgottesdienst mit Prozession ein. Zu den Höhepunkten gehörte aber auch die Inszenierung der kfd-Theatergruppe. Mit ihren urkomischen Sketchen „Ein Kessel Buntes II“ gehörte den Schauspielerinnen die Gunst des Publikums.

Andacht für Kleinkinder

Dass sich im Anschluss so viele Gäste im Gemeindezentrum zusammengefunden haben, freut Pater Bonifatius: „Hier kommen die Menschen hin, um zu feiern wie eine richtige Familie. Es sind nicht nur die herkömmlichen Kirchgänger dabei, sondern viele Nachbarn gleich welcher Konfession“. Insgesamt rechnete der Geistliche mit 7000 bis 9000 Besuchern an den vier Festtagen.

Für die kleinsten Mitglieder der Gemeinde fand nachmittags eine Kleinkind-Andacht zum Thema „Kleines Senfkorn Hoffnung“ statt. Anschließend erwarteten die kleinen und großen Besucher viele Attraktionen auf dem Kinderfes, das die Kita St.Johannes auf die Beine gestellt hatte.

Ob glitzernder Schmetterling oder roter Teufel – an der Schminkstation wurde den Kindern jeder Wunsch erfüllt. Frisch bemalt konnten die Kleinen sich dann beim „Autorennen“ duellieren. Der vierjährige Jörg Fledderjohann versuchte, so schnell wie möglich an einer Kordel zu drehen, um so den Faden mit dem kleinen Holzauto heranzuziehen, und gewann schließlich gegen seine Konkurrentin Marie. „Das war super und gar nicht schwer“, berichtete der Sieger stolz. Auch Milla Broß war an der „Goldbären-Station“ erfolgreich. Dort musste sie die Süßigkeitentüte von einer Schnur mit ihrer Wasserpistole abschießen. „Das viel richtig Spaß gemacht“, freute sich die Vierjährige.

Damit dieses Jahr nicht nur die Kleinsten auf ihre Kosten kamen, hatte sich Raimund Schlenker (49) etwas Besonderes einfallen lassen. So fanden erstmalig die „Highland Games“ auf der Gemeindewiese statt. In schottischer Tradition durften die Teilnehmer ab acht Jahren ihr Glück im Hufeisen-Werfen versuchen oder mit viel Kraft und Geschick einen Baumstamm durch ein Parcours über eine Wippe tragen. „Es geht dabei um Teamarbeit, Koordination und Vertrauen“, erklärte Schlenker.

Bei der Umsetzung wurde Schlenker von den Pfadfindern der Gemeinde unterstützt. Schon als Kind hat Karl Schott (20) bei dem Gemeindefest mitgefeiert. Dieses Jahr war er das erste Mal als Betreuungsperson dabei. „Als Kind merkt man nicht, wie viel Arbeit dahinter steckt. Es ist zwar anstrengend, aber es macht auch immer noch viel Spaß. Es ist super, dass es jetzt die Highland Games gibt. Das ist auf jeden Fall mal etwas anderes und die Erwachsenen können auch mitmachen“, so der Pfadfinder.

Diese Möglichkeit wusste auch Stefan Thiehmann (39) zu schätzen. „Wir sind seit vielen Jahre hier. Die Idee mit den Highland Games finde ich sehr gut, das ist was Besonderes,“ freute sich Tiehmann und versuchte sich gemeinsam mit seinem Sohn Justus (10) im Tauziehen.

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