Festlicher Abend in St. Engelbert

Der Kirchenchor St. Engelbert veranstaltet zum 25-jährigen Bestehen ein klassisches Konzert
Der Kirchenchor St. Engelbert veranstaltet zum 25-jährigen Bestehen ein klassisches Konzert
Foto: Ingo Otto / WAZ FotoPool
Ein herausragendes Konzert zum 25-jährigen Bestehen des Kirchenchores mit Mitgliedern der Bochumer Symphoniker.

Dahlhausen..  Dieser Tag dürfte in der musikalischen Geschichte der Gemeinde St. Engelbert einen besonderen Platz einnehmen: Zum 25-jährigen Bestehen des gemischten Kirchenchores fand in der rappelvollen Kirche ein fürwahr beeindruckendes Konzert auf hohem Niveau statt.

Eigentlich war dieses Jubiläumsprogramm schon im vergangenen Jahr geplant, doch eine Krankheit des Chorleiters Alfons Bartling verhinderte dies. Nach seiner Genesung konnte sich der Dirigent nun dem geplanten Konzert zuwenden, das jetzt vom Chor und den Solisten sowie unter Mitwirkung der Bochumer Symphoniker in der festlichen Atmosphäre von St. Engelbert vor einem begeistertem Publikum aufgeführt wurde.

Sowohl das Programm als auch die Sängerinnen und Sänger, die Solisten und die Symphoniker unter der exzellenten Leitung von Alfons Bartling präsentierten sich als eine beeindruckende Klangeinheit. Neben dem Chor waren in die Werke von Bach, Mozart und Haydn auch die eindrucksvoll agierenden Symphoniker, die beiden Altblockflöten Katharina Meier und Anna Bartling, die Sopranistin Joanna Thomalla, die Altistin Dörte Bald, der Tenor Marco Agostini und der Bass Bernhard Effern klangvoll und harmonisch eingebunden.

Stück aus Haydns „Die Schöpfung“ ging mächtig unter die Haut

Bachs „Brandenburgisches Konzert Nr. 4“ wies zur Eröffnung schon in die richtige Richtung . Mozarts „Spaur-Messe“, vermutlich aus dem Jahr 1777, ist zwar weniger bekannt. Durch die Verwendung von Holzblasinstrumenten, Pauken und Trompeten vermittelte sie den Zuhörern aber einen ganz anderen, bisher weitgehend unbekannten Eindruck in sein vielseitiges Schaffen.

Zum Höhepunkt erklang ein Stück aus Joseph Haydns Oratorium „Die Schöpfung“. Es war das mächtig unter die Haut gehende Chorwerk „Die Himmel erzählen die Ehre Gottes“ -- ein Erlebnis, das noch lange nachwirkt. Ebenso die besondere Zugabe „Pie Jesu“ aus dem Requiem von Andrew Lloyd Webber, das von den Sopranistinnen Anna Bartling und Joanna Thomalla unter ganz dezenter Chorbegleitung vorgetragen, einen besonderen Eindruck hinterließ.

Die Zuhörer erlebten im voll besetzten Gotteshaus ein Konzert, in dem man auch das ganze Vorbereitungs-Engagement des Kirchenmusikers Alfons Bartling mit allen Beteiligten über viele Monate spüren konnte.

Vor allem die perfekte Koordination aller Mitwirkenden untereinander wurde deutlich. Daran maßgeblich mit beteiligt waren sicher auch die Vorsitzenden Pierre Jaspard und Sabina Chur-Schneider. Sie brachte zum Schluss den besonderen Dank zum Ausdruck: Für die Solisten gab es einen Rosenstrauß, und für jedes Mitglied der Symphoniker eine Rose.

 
 

EURE FAVORITEN

Deshalb gibt es den Aldi-Äquator

Deshalb gibt es den Aldi-Äquator

Beschreibung anzeigen