Bochum

Studentin pendelt zwischen Bochum und Berlin – alles für DIESEN großen Traum

Michaela Staelberg (20) studiert in Bochum Psychologie und wohnt seit Kurzem in Berlin.
Michaela Staelberg (20) studiert in Bochum Psychologie und wohnt seit Kurzem in Berlin.
Foto: Katja Marquardt/Ruhr-Universität Bochum
  • Michaela Staelberg (20) studiert in Bochum
  • Als Leistungssportlerin trainiert sie in Berlin
  • Aus diesem verrückten Grund pendelt sie regelmäßig

Bochum. Michaela Staelberg (20) hat einen straffen Zeitplan und wenig Freizeit. Bis vor Kurzem hat sie in Dortmund gelebt. Nun wohnt sie in Berlin und pendelt für ihr Bachelorstudium nach Bochum – damit sie für die Weltmeisterschaft bestens vorbereitet ist.

Bochum: Studentin trainiert für Olympische Sommerspiele

Die 20-Jährige rudert seit elf Jahren und bewies ihr Talent in mehreren Weltmeisterschaften. Als einen ihrer bedeutendsten Erfolge nennt sie ihre Silbermedaille, die sie in der U23-Weltmeisterschaft gewonnen hat.

Im nächsten Jahr stehen die olympischen Sommerspiele bevor. Dort will die Bochumer Studentin für Deutschland an den Start gehen.

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„Ich fühle mich in Bochum superwohl“

Weil der Deutsche Olympische Sportbund entschieden hat, dass alle Athleten an die jeweiligen Standorte ihrer Disziplinen ziehen müssen, verlagert sich Michaela Staelbergs Leben nach Berlin.

Ob sie nun auch ihr Studium in die Bundeshauptstadt verlegen wird? „Ne, auf keinen Fall. Ich fühle mich in Bochum superwohl“, entgegnet die Leistungssportlerin.

Die Ruhr-Uni Bochum komme ihr sehr entgegen: „Sie unterstützt Leistungssportler. Ich bekomme zum Beispiel Zusatzaufgaben.“

Dafür nimmt sie es in Kauf, über 500 Kilometer hin- und zurückzureisen. Je nachdem, wie ihr Seminarplan und die Prüfungsphase aussieht, pendelt sie ein- bis zweimal in der Woche zwischen Bochum und Berlin. Mit dem ICE dauert die Reise fast vier Stunden. Mit den herkömmlichen Regionalzügen wäre sie sogar knapp acht Stunden unterwegs.

Bis Oktober 2019 vorgeplant

Doch um für die Weltmeisterschaft und Uni-Prüfungen bestens vorbereitet zu sein, erbringt sie einige Tribute: „Ich kann mir die Seminare nicht nach Themen aussuchen, was schade ist, sondern muss darauf achten, wann sie stattfinden.“

Zwei Höchstleistungen zur gleichen Zeit fordern eine hohe Disziplin, sodass die Studentin vorausschauend ihren Lehrplan bis Oktober 2019 erstellt. Alles für den großen Traum: die olympischen Spiele.

 
 

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