Stadtwerke nehmen Solarpark Schipkau in Betrieb

Nach dreimonatiger Bauphase haben die Stadtwerke Bochum gemeinsam mit der Trianel Erneuerbare Energien (TEE) den Solarpark Schipkau in Betrieb genommen. Die Photovoltaik-Freiflächenanlage mit einer Leistung von fast zehn Megawatt ist der zweite Solarpark im Portfolio der TEE. Bereits im September 2015 hatten die Kollektoren des ersten gemeinsamen 10-Megawatt-Solarparks Pritzen mit der Sonnenstromproduktion begonnen.

„Mit der Trianel-Beteiligung bauen wir unser Engagement im Bereich der Sonnen- und Windenergie kontinuierlich aus“, so Stadtwerke-Geschäftsführer Dietmar Spohn. „20 Megawatt Photovoltaik-Leistung sind bereits am Netz, weitere Solar- und Windprojekte werden bis Ende 2016 hinzukommen.“

So groß wie 28 Fußballfelder

Baubeginn für den Solarpark Schipkau auf dem Gelände des Sonderlandeplatzes Schwarzheide-Schipkau in Brandenburg war im Januar 2016. Auf einer Fläche so groß wie 28 Fußballfelder werden die Sonnenstrahlen mit insgesamt 32 160 Solarmodulen eingefangen. Damit erzeugt der Solarpark Schipkau jährlich rund zehn Millionen Kilowattstunden umweltfreundlichen Strom. Das entspricht dem Bedarf von knapp 3000 Musterhaushalten.

Schipkau ist das erste Projekt der Stadtwerke und Trianel, das nach dem neuen Auktionsverfahren für erneuerbare Energien realisiert wurde. Bereits im April 2015 hatte sich die Kooperation mit weiteren Partnern im Pilotausschreibungsverfahren der Bundesnetzagentur den Zuschlag sichern können.

Gute Zusammenarbeit

Nach dem neuen Ausschreibungsmodell muss die Inbetriebnahme einer Freiflächenanlage innerhalb von maximal 24 Monaten nach Abschluss der Auktion erfolgen. „Vom Zuschlag bis zur Inbetriebnahme hat der Solarpark 12 Monate gebraucht. In der Zusammenarbeit sind wir hier sehr gut aufgestellt“, so Geschäftsführer Spohn.

 
 

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