Bochum

Stadt ist nach Ostereier-Plünderung im Bochumer Stadtpark fassungslos: „Das trifft vor allem die Kinder“

Viele Kinder gingen leer aus: Am Ostersonntag waren von den 5000 Ostereiern schon um 9 Uhr kaum noch welche übrig.
Viele Kinder gingen leer aus: Am Ostersonntag waren von den 5000 Ostereiern schon um 9 Uhr kaum noch welche übrig.
Foto: Ingo Otto

Bochum. Manchmal sind Ostereier ja regelrecht unauffindbar, weil sie so verdammt gut versteckt sind. Und manchmal kann sie niemand finden, weil sie gar nicht mehr da sind: So war das am Ostersonntag in Bochum.

5000 Eier hatte die Stadt im Stadtpark versteckt. Freiwillige hatten sie am Morgen verteilt. Doch schon um 9 Uhr waren fast keine mehr übrig: Viele Kinder gingen leer aus.

„Wir sind fassungslos“

In den sozialen Netzwerken berichten Nutzer von übereifrigen Suchern, die riesige Tüten voller Ostereier aus dem Park schleppten.

„Wir sind fassungslos“, sagt Bochums Stadtsprecher Thomas Sprenger. „Da haben einige offenbar die Aktion gründlich missverstanden und nur an sich gedacht. So ein Verhalten ist nicht nachvollziehbar.“

Ostereier-Süppchen zum Mittag

Mit der Aktion wollte die Stadt jungen Familien eine Freude machen, sagt Sprenger: „5000 Eier hätten eigentlich ausreichen müssen.“ Dass einige wenige den Park derart geplündert haben, treffe jetzt vor allem viele Kinder, die sicher enttäuscht gewesen seien.

„Was ich mich auch frage: Was macht denn einer jetzt mit so vielen Ostereiern? Wer isst die denn alle?“, fragt Sprenger.

Irgendwo in Bochum kommen dann wohl jetzt jeden Tag Ostereier auf den Tisch: Ostereier-Müsli zum Frühstück, ein schmackhaftes Ostereier-Süppchen zum Mittag und abends ein herzhaftes Ostereier-Brot mit Ostereier-Salat. Und zwischendurch immer mal wieder: ein Osterei. (pen)

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