Herne

Stadt Herne: Kitas sollen Kinder nicht draußen spielen lassen - was ist mit den Schulen?

Die Polizei fahndet „mit Hochdruck“ nach Marcel Heße Dabei sind auch Beamte der Bereitschaftspolizei im Einsatz.
Die Polizei fahndet „mit Hochdruck“ nach Marcel Heße Dabei sind auch Beamte der Bereitschaftspolizei im Einsatz.
Foto: Jörg Schimmel / Funke Foto Service
  • Der mutmaßliche Kindermörder Marcel H. ist weiter auf freiem Fuß - er gilt als völlig unberechenbar
  • Viele Eltern haben Angst
  • Die Stadt Herne weist Kitas darauf hin, Kinder nicht draußen spielen zu lassen
  • An den Schulen herrscht am Mittwoch Normalbetrieb

Herne. Viele Eltern im Ruhrgebiet sind besorgt: Kann ich mein Kind am Mittwoch zur Schule schicken? Sind die Kinder in der Schule sicher? Und wie gefährlich ist der mutmaßliche Kindermörder Marcel H.?

Die Verunsicherung ist groß: Bei Facebook mutmaßen viele sogar über eine vorübergehende Schließung von Schulen in Herne.

Da ist jedoch nichts dran. Die zuständige Bezirksregierung Arnsberg sagt: Der Schulbetrieb geht normal weiter, auch in den Pausen dürfen Schüler ganz normal draußen spielen.

Gilt das auch für den Nachmittag? Können Kinder bedenkenlos draußen spielen? Die Polizei Bochum will dazu nichts Konkretes sagen. „Eltern sollten ihren gesunden Menschenverstand einsetzen“, sagt Sprecher Volker Schütte.

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Stadt gibt Kitas Hinweis

Die Stadt Herne hat einen Hinweis an die Kindertagesstätten herausgegeben, dass Kinder nicht draußen spielen sollen. Türen sollten geschlossen gehalten werden. „Dabei handelt es sich um eine reine Vorsichtsmaßnahme“, sagt Stadt-Sprecher Christoph Hüsken.

Welche Fahndungsmaßnahmen laufen?

Im Stadtgebiet von Herne gebe es eine erhöhte Polizeipräsenz. Im ganzen Ruhrgebiet seien Streifenpolizisten besonders aufmerksam. Wieviele Polizisten an der Suche nach H. beteiligt sind, will die Polizei aus taktischen Gründen nicht sagen.

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Am Montagabend wurde in Herne ein neunjähriges Kind getötet. Dringend tatverdächtig ist ein 19-jähriger Mann, der in der Nachbarschaft wohnt.
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Die Fahndungsmaßnahmen laufen unterdessen mit Hochdruck weiter. Die Polizei jagt H. im ganzen Ruhrgebiet.

Schütte weist darauf hin, dass der flüchtige Marcel H. (19) völlig unberechenbar sei: Wer ihn sieht, sollte ihn auf keinen Fall ansprechen, sondern die Polizei rufen.

Auf der Flucht hat Heße möglicherweise eine Frau gefoltert. Mehr dazu hier:

„120-Kilo-Biest“: Frau gefoltert, um an ihre EC-Karte zu kommen? Grusel-Geständnis soll von Marcel Heße stammen

Die Lage am Mittwochmorgen:

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