Stadt entschärft Kreuzung für Radfahrer

Eigentlich sollte es im März dieses Jahres nur noch fröhliche Gesichter geben. Die Stadt hatte die alte „Rumpelstrecke“ auf der Oskar-Hoffmann-Straße zwischen Universitätsstraße und Königsallee komplett erneuert und außerdem mit Radwegen ausgestattet.

Doch schon bald zeigte sich, dass es an der Kreuzung Oskar-Hoffmann-Straße/Universitätsstraße gar nicht rund lief. Ralf Böhm von der Polizei. „Es hat einige gefährliche Situationen gegeben. Es musste gehandelt werden.“ Wie auch die WAZ berichtete, war die Ampeleinstellung der extra installierten Fahrradampeln irreführend. Wer etwa von der Oskar-Hoffmann-Straße kommende nach links in Richtung Innenstadt auf die Universitätsstraße abbiegen wollte, sah – obwohl direkt vor ihm die Ampel Rotlicht zeigte – das grüne Licht für die Radler auf der Universitätsstraße. Einige Radfahrer fuhren daraufhin in die Kreuzung ein, was zu Beinahe-Unfällen geführt hatte. Doch allein mit dem Neujustieren der Radler-Ampeln war das Problem nicht zu lösen.

Susanne Düwel vom Tiefbauamt erläuterte, dass nun vier extra vergrößerte sogenannte „Aufstellflächen“ markiert worden seien, „Dort können die Radfahrer warten, bis die Ampel auf grün springt.“ Nun sei, so die Stadt, das „indirekte Linksabbiegen“, wie es offiziell heißt, an dieser Kreuzung wesentlich sicherer geworden. Verwirrend bleibt jedoch, dass es nun etliche weiße Begrenzungslinien auf dem Asphalt gibt, die auf den ersten Blick nicht zuzuordnen sind. Laut Stadt sei dieses Lösung jedoch absolut regelkonform.