Stadt Bochum verbietet Mitarbeitern Kerzenlicht in Amtsstuben

Zu Hause erlaubt, in städtischen Häusern verboten: die Adentskerze.
Zu Hause erlaubt, in städtischen Häusern verboten: die Adentskerze.
Foto: dpa
Alle rund 5750 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bochumer Stadtverwaltung dürfen in allen öffentlichen Gebäuden keine Kerzen anzünden. Daran hat die Stadt jetzt in einem Rundschreiben erinnert. Wer sich nicht dran hält, dem droht unter Umständen eine Menge Ärger.

Bochum. Brennende Kerzen haben in Bochumer Amtsstuben nichts zu suchen. Die Stadt Bochum hat ihre Mitarbeiter jetzt in einem Rundschreiben daran erinnert, dass das Abbrennen von Kerzen „in allen öffentlichen Gebäuden“ verboten ist. „Kerzenlicht in der Weihnachtszeit ist schön und stimmungsvoll. Die damit verbundene Brandgefahr wird jedoch häufig unterschätzt“, heißt es in dem Schreiben der „Zentralen Dienste“ der Stadt.

In der Vergangenheit habe es in städtischen Häusern „wiederholt umfangreiche Schäden durch brennende Kerzen“ gegeben. „Nur durch großes Glück ist es bisher nicht zu Personenschäden gekommen.“

Stadt-Bedienstete sollen im Brand-Fall für Schaden haften

Wer sich an das Verbot nicht hält und dadurch ein unkontrolliertes Feuer verursacht, kann eine Menge Ärger bekommen. Denn weiter steht in dem Schreiben: „Bitte beachten Sie, dass Sie bei Nichteinhaltung dieses Verbotes im Schadensfall für Ersatzansprüche haften müssen.“ Das Verbot besteht bereits seit mehreren Jahren und gilt auch für Kindergärten und Schulen.

Die Stadtverwaltung beschäftigt laut der jüngsten Statistik vom Jahresanfang 5758 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.