Springorum-Radweg nimmt in Bochum weiter Gestalt an

Wie hier im März am Kuhlenkamp wird bald auch unter der Hattinger Straße hindurch ein Tunnel für den Springorum-Radweg entstehen.
Wie hier im März am Kuhlenkamp wird bald auch unter der Hattinger Straße hindurch ein Tunnel für den Springorum-Radweg entstehen.
Foto: Ingo Otto / WAZ FotoPool
Am Montag beginnen die Arbeiten auf dem dritten Bauabschnitt auf dem Springorum-Radweg. Auf einer Länge von 800 Metern zwischen Franziskusstraße und Neveltalweg bereiten die Arbeiter zunächst die Streckenführung für den neuen Rad- und Wanderweg vor. Im April soll die Strecke komplett befahrbar sein.

Bochum. Freudige Kunde für alle Radfahrer: Am heutigen Montag startet der Regionalverband Ruhr (RVR) mit den Arbeiten für den dritten Bauabschnitt der Springorumtrasse. Heinrich Jolk vom RVR stellte der Bezirksvertretung Südwest jetzt die Planung vor.

Auf einer Länge von 800 Metern zwischen Franziskusstraße und Neveltalweg bereiten die Arbeiter zunächst die Streckenführung für den neuen Rad- und Wanderweg vor: Sie schneiden die Trasse frei und fällen Gefahrenbäume sowie vom Pfingststurm Ela beschädigte Gehölze. Zudem wird die Baustelle zum Ausbau des Tunnels unter der Hattinger Straße eingerichtet.

Umleitung während der Bauphase

Nach dem Freischnitt, der im Februar beendet sein soll, wird von April bis Dezember der Bau des 25 Meter langen, 4,20 Meter hohen und vier Meter breiten Tunnels in Angriff genommen, im Anschluss dann der Wegeausbau. Durch die Errichtung des Tunnels soll es auf der Hattinger Straße zu keinerlei verkehrlichen Beeinträchtigungen kommen, verspricht Heinrich Jolk.

Während der Bauphase können Radfahrer ab Mitte Dezember eine sichere Umleitung von der Franziskusstraße, dem Ende des zweiten Bauabschnitts, über die Blankensteiner Straße und Schlossstraße bis zum Neveltalweg nutzen.

Route bis April 2016 komplett befahrbar

Die Kosten für den dritten Bauabschnitt belaufen sich auf 1,6 Millionen Euro. Das Land NRW fördert die Baumaßnahme zu 75 Prozent aus Mitteln des kommunalen Radwegebaus. Die verbleibenden 25 Prozent sind Eigenmittel des RVR.

Im Endausbau wird die Springorumtrasse einen ca. neun Kilometer langen Weg von der Innenstadt über Weitmar bis nach Dahlhausen bieten. Voraussichtlich ab April 2016 ist die komplette Route befahrbar; Bauabschnitt drei und vier (startet in 2015) werden zeitgleich fertig.

 
 

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