Bochum

Streit um Rufnummern-Mitnahme: Telekom gibt Bochumer (86) seine Telefonnummer nicht zurück

Franz Graak (86) wollte seine Rufnummer mitnehmen – und geriet mit der Telekom in einen Streit.
Franz Graak (86) wollte seine Rufnummer mitnehmen – und geriet mit der Telekom in einen Streit.
Foto: Ingo Otto / FUNKE Foto Services

Bochum. Der Bochumer Franz Graak (86) hatte Jahrzehnte lang die gleiche Telefonnummer. Nun ist sie futsch – weil die Telekom die Rufnummernmitnahme verpasste. Stattdessen musste Graak sogar monatelang ganz ohne Telefon auskommen.

Vor rund einem Jahr wechselte Franz Graak mit Hilfe seines Sohnes Wolfgang aus Kostengründen von der Telekom zu Mobilcom. Weil es dort nicht möglich war, das Freizeichen so lange einzustellen, dass der 86-Jährige rechtzeitig am Hörer ist, wollte er dann aber zurück zur Telekom. Doch die Rückkehr wurde zur Farce, wie die WAZ berichtet.

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Der erneute Anbieterwechsel ging dank Verbraucherschutz schnell. Doch die Telekom verschlief anschließend die Rufnummernmitnahme. Plötzlich war Franz Graak seine uralte Telefonnummer los.

Und es wurde noch schlimmer: Nachdem der Bochumer der Telekom den Auftrag zum Anbieterwechsel erteilte, passierte trotz Eingangsbetätigung erst einmal gar nichts. So war Graak drei Monate lang ganz ohne Telefon – und mangels Handy nicht mehr zu erreichen.

Rufnummer mitnehmen: Telekom lässt Frist verstreichen

Nach zahlreichen Telefonaten mit der Telekom konnte der Anschluss schließlich eingerichtet werden. Inzwischen war aber die 90-tägige Frist zum Mitnehmen der Rufnummern verstrichen. Damit war die Telefonnummer für immer weg.

Sohn Wolfgang erhielt durch seine Beschwerde lediglich „eine lapidare Entschuldigung“. Eine Anfrage der WAZ, ob Franz Graak seine Nummer zurückbekommen könnte, wurde von der Telekom nicht beantwortet. (dso)

Den ganzen WAZ-Artikel kannst du hier lesen.

 
 

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