Ringen um Einigung statt Kündigungen bei Opel

DerWesten
Auch bei der Betriebsversammlung von Opel im RuhrCongress am Montag, 21. März, sprach Betriesbratsvorsitzender Rainer Einenkel über den drohenden Stellenabbau Foto: Karl Gatzmanga / WAZ FotoPool
Auch bei der Betriebsversammlung von Opel im RuhrCongress am Montag, 21. März, sprach Betriesbratsvorsitzender Rainer Einenkel über den drohenden Stellenabbau Foto: Karl Gatzmanga / WAZ FotoPool
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Ab Mittwoch wird es ernst für die Opel-Mitarbeiter in Opel. Vor der Einigungsstelle könnte sich erweisen, ob es in dem Bochumer Werk zu betriebsbedingten Kündigungen kommt. Bisher gingen nicht genügend Mitarbeiter per Abfindung.

Bochum. Ab Mittwoch tagt in Bochum zum ersten Mal die Einigungsstelle, die von Opel angerufen wurde, nachdem die Geschäftsleitung die Verhandlungen mit dem Betriebsrat für gescheitert erklärt hatte. Nach wie vor geht es um den Abbau von 1200 Stellen im Bochumer Opelwerk noch in diesem Jahr.

Das Angebot der Firma an die Mitarbeiter, per Abfindung auszuscheiden, hatte nicht genügend Resonanz gefunden. Insgesamt hatte Opel am Standort Bochum 1800 Stellen in den Jahren 2010 und 2011 streichen wollen, knapp 600 Mitarbeiter hatten bisher die Abfindung genommen.

Auf eine Kleine Anfrage der Linken im Landtag NRW erwiderte die Regierung zum Punkt Förderung von Opel Bochum, man bemühe sich gemeinsam mit AutoCluster.NRW sowie der EnergieRegion.NRW intensiv um die Fortführung der Modellregion.