OB-Wahl in Bochum: Zwölf Wahlvorschläge liegen vor

Thomas Schmitt
SPD-Werbung am Husemannplatz.
SPD-Werbung am Husemannplatz.
Foto: FUNKE Foto Services
Für die Oberbürgermeisterwahl in Bochum liegen mittlerweile zwölf Wahlvorschläge vor. Die SPD startete ihren Werbefeldzug für Thomas Eiskirch.

Bochum. Es werden immer mehr: Für die Oberbürgermeisterwahl am 13. September liegen bei der Stadt mittlerweile zwölf Wahlvorschläge vor. Die Frist für die Einreichung endet am kommenden Montag, 27. Juli, um 18 Uhr. Bis dahin können sich Kandidaten an-, aber auch noch abmelden. Das letzte Wort hat der Wahlausschuss am 3. August.

Der WAZ sind bislang elf Kandidaten bekannt: Thomas Eiskirch (SPD), Klaus Franz (CDU), Monika Engel (Grüne), Horst Hohmeier (Linke), Jens Lücking (Freie Bürger), Günter Gleising (Soziale Liste), Wolf-Dieter Liese (AfD), Omid Pour-yousefi (unterstützt von FDP/Stadtgestaltern), Wolfgang Wendland und Markus Zarske (beide unabhängig) sowie Claus Cremer (NPD).

Plakatieren ab August erlaubt

Während der Wahlkampf noch auf Sparflamme kocht, laufen bei der Stadt die Vorbereitungen auf Hochtouren. Rund 300.000 Bochumer ab 16 Jahren, Deutsche und EU-Bürger, sind am 13. September und im Falle einer Stichwahl am 27. September wahlberechtigt. Für sie müssen die erforderlichen Unterlagen zusammengestellt werden. Ab 10. August werden die Wahlbenachrichtigungen verschickt.

Bochums Straßenbild indes dürfte sich bereits ab dem 1. August wieder einmal massiv verändern. Die Kandidaten haben das Aufhängen von 5830 Plakaten beantragt. Spitzenreiter ist die SPD, die für Thomas Eiskirch fast die Hälfte aller Plakate angefragt hat (2780). Erlaubt ist das Plakatieren auf öffentlichen Flächen ab dem 1. August.

Ungeachtet dessen eröffnete die SPD ihren Werbefeldzug ganz legal schon am Dienstag – mit einem Eiskirch-Poster auf der kommerziellen Litfaßsäule am Husemannplatz.

Die Oberhausener OB-Kandidaten bei Abgeordnetenwatch: