Westend stemmt sein Fest erstmals selbst

Sabine Vogt
Kühl war’s beim letzten Westendfest. Dilara, Büsra und Destina (v.l.) hatten dennoch ihren Spaß.
Kühl war’s beim letzten Westendfest. Dilara, Büsra und Destina (v.l.) hatten dennoch ihren Spaß.
Foto: WAZ FotoPool / Ingo Otto
23 Gruppen und Institutionen sind am 5. September auf dem Springerplatz dabei und präsentieren ihre Projekte auf der Bühne. Viele Essens-Stände

Griesenbruch. Zum ersten Mal stemmen Gruppen, Vereine und Institutionen im Griesenbruch, in Stahlhausen und Goldhamme ihr Westendfest selbst. Seit sich der Stadtumbau nur noch auf Goldhamme konzentriert, wurde das Stadtumbaubüro abgespeckt, Kapazitäten für die Festvorbereitung fehlen. Halil Simsek: „Die Organisation haben wir an den Stadtteil abgegeben.“

Getragen wird das Fest am Samstag, 5. September, 14 bis 18 Uhr, auf dem Springerplatz von Ehrenamtlichen der Westendfest-AG. Das Seniorenheim St. Marienstift tritt als Veranstalter auf und ist auch wieder mit seiner Theatergruppe „Die Spätzünder“ dabei. Insgesamt 23 Gruppen haben sich unter dem Motto „Nachbarschaft leben“ mit Ideen und Projekten beteiligt, die alle im Fünf- bis Zehnminutentakt wegen der straffen Abfolge auf dem Springerplatz präsentiert werden. Dennoch rechnet Susanne Köllner vom Integrationszentrum damit, dass „wir das Fest überziehen.“ Mit dabei wieder die Aleviten mit Tanz und Liedern, Kindertagesstätten mit musikalischen und sportlichen Darbietungen, Schulen ebenfalls mit Musik und Tanz. Robinson vom Zauberkasten kommt aus Gerthe, um dem Publikum eine magische Show zu servieren. Mit dabei auch die Glückskäfer-Aktion, eine Kooperation mit der Arnoldschule und dem Seniorenbüro Mitte, das Thealozzi, die interkulturelle Jugendhilfe Plan B sowie die evangelisch-methodistische Kirche,

Lediglich finanziell unterstützt das Büro das Westendfest nach wie vor; 6000 Euro stehen für Gema-Gebühren, USB etc. zur Verfügung. 25 000 Euro gab’s zuvor für die Kulturwochen.