Kubanische Lebensfreunde

Zum Abschluss der begleitenden Veranstaltungen zum „Mural“-Projekt gab es im Kulturrat ein Konzert mit dem Duo El Cubanismo Flow.
Zum Abschluss der begleitenden Veranstaltungen zum „Mural“-Projekt gab es im Kulturrat ein Konzert mit dem Duo El Cubanismo Flow.
Foto: Dietmar Wäsche / FUNKE Foto Serv
Abschluss der Veranstaltungen rund um das „Mural“-Wandmalprojekt in Gerthe.Ein gut besuchter Abend voller Tanz und Musik im Kulturrat Lothringen

Gerthe.  Mit einem kubanischen Abend voller Tanz und Musik endete im Bochumer Kulturrat die einmonatige Veranstaltungsreihe rund um das Mural-Wandmalprojekt in Gerthe. Das Gemälde am Castroper Hellweg/Schwerinstraße zieht weiterhin viele Blicke an. Die Humanitäre Cuba Hilfe zog ein positives Fazit und freute sich über die hohe Akzeptanz der landesweit ersten „Weltbaustelle“ zu den UN-Nachhaltigkeitszielen (z.B. Umweltschutz, Kampf gegen Armut, Bildung).

Das Café im Bochumer Kulturrat war erfüllt von kubanischen Klängen, und an der Theke wurden kubanische Cocktails serviert. Für einen Abend war erneut das karibische Lebensflair ganz nah in Gerthe spürbar. Zum Abschluss der Veranstaltungsreihe rund um das Mural-Wandgemälde waren noch einmal viele Besucher in den Kulturrat gekommen.

Den Auftakt machte die Tanzperformance vom Ente Pasos Dance Company. Das Duo Pavlina Cerna aus Tschechien und Alexeider Abad Gonzales aus Kuba, die im Kunsthaus Essen arbeiten, zeigte mit ihrer Vorstellung eine gelungene Mischung aus Tanz, Akrobatik und Pantomime voller Lebensfreude. Dabei wurde auch das Publikum eingebunden, das wiederum dem Duo viel Beifall zollte.

Im Zuschauerraum saßen auch Ursula Kröner und Uta Vieting. „Vor allem die originelle und schwungvolle Performance auf engsten Raum gefällt mir“, betonte Ursula Kröner. Und die Sitznachbarin Uta Vieting ergänzte: „Es war eine eindrucksvolle und anspruchsvolle Aufführung in nettem Ambiente“.

Zu diesem Ambiente gehörte auch die Kunstausstellung der beiden kubanischen „Mural“-Maler Rafael Campana Ochoa und Abel Morejon Gala sowie des Bochumer Künstlers Henning Dahlhaus. Werner Fichtel hatte für die Ausstellung sein Atelier in der ersten Etage des Kulturmagazins Lothringen zur Verfügung gestellt: „Wir hatten eine gute Zusammenarbeit hier in Gerthe“.

Ein positives Fazit zog auch Klaus Piel von der Humanitären Cuba Hilfe e.V.: „Wir freuen uns über die rege Beteiligung der Bürger. Die Kooperation mit dem Kulturrat und der Bezirksvertretung Nord hat gut geklappt.“ Der Verein hatte rund um das Mural-Wandgemälde mehrere Angebote initiiert. „Vor allem die kulturellen Veranstaltungen waren sehr gut besucht“, so Piel. „Die Eröffnung des Mural war dabei ein ganz besonderer Moment, der zeigte: Die Welt von Morgen entsteht in Gerthe.“

Der Abschlussabend im Bochumer Kulturrat klang im zweiten Teil sehr schwungvoll aus. Das Duo El Cubanisimo Flow mit Alexeider Abad Gonzales und Roberto Herrador brachte kubanische Musik, angereichert mit Jazzelementen, zu Gehör. Und da dauerte es auch nicht lange, bis die ersten Besucher die kleine Tanzfläche vor der Bühne des Kulturrats in Besitz nahmen. „Wir müssen jetzt etwas Luft holen und dann stehen im Herbst neue Projekte an“, blickt Klaus Piel bereits voraus.

Humanitäre Cuba-Hilfe besteht seit 20 Jahren

Der Verein besteht in diesem Jahr seit 20 Jahren und hat es sich zur vordringlichen Aufgabe gemacht, „die medizinische Situation in Kuba zu verbessern“.

Dazu gehört die Unterstützung von Ärzten sowie von Musik- und Kunstschulen, aber auch die Durchführung von interkulturellen Kulturprojekten und thematischen Reisen. „Am 15. Oktober steht die nächste Reise nach Kuba auf dem Programm“, freut sich Klaus Piel.
Weitere Informationen gibt es im Internet auf www.hch-ev.de

 
 

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