Feueralarm macht Lesung in Gerthe zum Ereignis

Signierstunde nach einer erlebnisreichen Lesung: Krimiautor Wolfgang Burger mit Besuchern der Weinkriminacht.
Signierstunde nach einer erlebnisreichen Lesung: Krimiautor Wolfgang Burger mit Besuchern der Weinkriminacht.
Foto: Joachim Hänisch
Weinkrimi-Nacht in der Bücherei Gerthe begeistert. Auch durch einen ganz besonderen Höhepunkt.

Gerthe..  Ein begeisterter Autor, ein fasziniertes Publikum und ein Feueralarm, der den Ablauf des Abends durcheinander brachte: Die siebte Auflage der Weinkrimi-Nacht war für alle Beteiligten ein besonderes Erlebnis. Das Schöne: Alle werden sich gerne daran erinnern.

„Sie sehen einen fassungslosen Autor. Mit so vielen Zuhörern hatte ich nicht gerechnet. Ich werde Bochum in guter Erinnerung behalten“. So begrüßte Krimiautor Wolfgang Burger die Besucher. Zur Freude von Bibliotheksleiterin Barbara Pöting und Petra Dückershoff, Vorsitzende des Fördervereins „Erlesen“, waren im Vorfeld alle 190 Eintrittskarten verkauft worden.

Aufmerksam lauschten die Besucher Wolfgang Burger, als er Auszüge aus seinem im Oktober erschienenen Krimi „Schlaf, Engelchen, schlaf“ (13. Buch der Reihe mit Kriminalkommissar Alexander Gerlach) vorlas. Der 64-jährige Diplomingenieur gab immer wieder überleitende Hinweise zu den Passagen und Hintergrund-Informationen.

Nach Fehlalarm geht es zurück in die Bücherei

Mittendrin ging plötzlich ein Feueralarm los. Nach einigen Lachern ging es dann doch geordnet nach draußen. Zum Glück ein Fehlalarm, der laut Feuerwehr durch das Einschlagen eines Melders im Schulgebäude ausgelöst wurde. Nach einer halben Stunde konnten alle wieder hinein. Zum Glück. Schließlich wollten sie das Ende der Geschichte miterleben. Dieses blieb jedoch offen . . .

Krimiautor begeistert: „In Gerthe kann man was erleben“

Die Stimmung blieb dennoch prima. „Die Lesung hat Spaß gemacht. Wir sind neugierig auf die Krimis“, erklärten Marita und Klaus Sieberg am Ende. Einen vom Autor signierten Band nahmen sie mit. Petra und Klaus Heer aus Mülheim kamen, um den Autor kennenzulernen. „Auf dem Weg in den Urlaub 2013 übernachteten wir in Heidelberg und kauften ihren ersten Krimi“, erzählten sie Burger während des Feueralarms. Seitdem lesen die beiden jeden Band, sobald er auf den Markt kommt. „Ich finde den Spannungsaufbau, das Menscheln des Kommissars und das Lokalkolorit toll“, erklärte Petra Heer.

Burger fasste den Abend für alle so zusammen: „Hier kann man was erleben.“ Alle lachten und klatschten.

 
 

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