Bochum

Nicht mehr zu retten: Das Bochumer Frauenhaus steht vor dem Aus

Das Bochumer Frauenhaus ist marode. Auch ein Neubau ist noch nicht finanziert (Symbolbild).
Das Bochumer Frauenhaus ist marode. Auch ein Neubau ist noch nicht finanziert (Symbolbild).
Foto: imago/epd
  • Das Bochumer Frauenhaus steht vor dem Aus
  • Es ist nicht barrierefrei und marode
  • Die Finanzierung des Neubaus steht in den Sternen

Bochum. Das Bochumer Frauenhaus ist nicht mehr zu retten. Wie jetzt im Bochumer Ausschuss für Arbeit, Gesundheit und Soziales erklärt wurde, ist das Gebäude marode und kann wohl bereits in Kürze nicht mehr zur Unterbringung notleidender Frauen genutzt werden.

Schon länger war bekannt, dass das Haus nicht barrierefrei war, dass es aber so schlimm um die Caritas-Einrichtung steht, kam erst jetzt raus.

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So bleibt nur die Möglichkeit das Haus aufzugeben und einen Neubau anzustreben. Problematisch ist die Finanzierung.

Neubau soll etwa 1,9 Millionen Euro kosten

Ein Neubau soll etwa 1,9 Millionen Euro kosten. Jedoch wollen weder Bund, Land oder Stadt sich an den Kosten beteiligen.

Bleibt noch die Möglichkeit das Geld über die Stiftung oder Fundraising-Aktionen aufzutreiben.

Caritas-Pressesprecherin Annette Borgstedt: „Aus eigenen Mitteln können wir den Neubau nicht alleine finanzieren. Wir müssen uns darauf einstellen, dass wir das über Spenden finanzieren müssen. Wir stoßen aber derzeit auf viel Verständnis in der Bevölkerung, sodass wir die Spendenkampagne schon bald starten können.“

 
 

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