Neuer Radweg auf ehemaliger Opel-Werksbahn

Mit der Möglichkeit, einen Teil der ehemaligen Opel-Werksbahn in einen Radweg umzuwandeln, beschäftigt sich der Ausschuss für Infrastruktur und Mobilität auf seiner ersten Sitzung im neuen Jahr. Das Gremium tritt am 19. Januar, 15 Uhr, im Technischen Rathaus zusammen. Mit der Sitzung am Dienstag „erwacht“ damit auch das politische Leben der Stadt wieder aus seinem „Winterschlaf“.

In einer Vorlage der Verwaltung für dieses Gremium werden die großen Potenziale für den Radverkehr in Bochum durch die nicht mehr benötigten Bahnstrecken und Areale beschrieben. Dort heißt es etwa: „Gerade die Verknüpfung der regional bedeutsamen Radwege Springorum Radweg, Radschnellweg Ruhr und Parkway Emscher-Ruhr wird dadurch möglich.“ Der Umbau der ehemaligen Werksbahntrasse südlich des Opelgeländes bis zum Gewerbepark Prinz Regent zum Fahrradweg sei von besonderer Bedeutung.

Die optimale Trassenführung über die ehemalige Opelwerksbahn habe den entscheidenden Vorteil, dass sie sowohl alltags- als auch freizeittauglich einen guten Anschluss an das vorhandene Radverkehrsnetz darstellt. Das politisch beschlossene Bahntrassenkonzept stelle die Wegeführung bereits dar. Die derzeit parallel der Gleistrasse verlaufende Fernwärmeleitung werde laut Verwaltung für die Versorgung der neuen Gewerbefläche nicht benötigt.

Die Kosten für den Bau einer Brücke über die künftige A 448 werden mit rund 400 000 Euro angegeben und das östlich anschließende Wegestück mit Rampen und Wegebau ca. 690 000 Euro geschätzt. Weitere Gremien müssen darüber beraten.