Neue Station für Beatmungspatienten in Bochum

Das St. Josefs-Hospital in Bochum richtet momentan eine Weaning-Station ein.
Das St. Josefs-Hospital in Bochum richtet momentan eine Weaning-Station ein.
Foto: imago sportfotodienst
Bei der Behandlung von Lungenerkrankungen zählt das St. Josefs-Hospital zu den führenden Kliniken in der Region. Mehr denn je will sich das Lindener Krankenhaus fortan auch um Beatmungspatienten kümmern.

Bochum.. In diesen Tagen richtet die Helios-Klinik eine eigene Weaning- (deutsch: Entwöhnungs-)Station ein. Die zehn Behandlungsplätze sind schwerkranken Patienten vorbehalten, die nach einer Operation maschinell beatmet werden. An der Axstraße sollen sie sukzessive darin unterstützt werden, wieder eigenständig zu atmen. Dafür veranschlagt die Klinik eine Behandlungszeit von 24 bis 29 Tagen. „Es kann aber auch deutlich länger dauern“, stellten der Ärztliche Direktor Prof. Dr. Patrick Haage und Geschäftsführerin Kirsten Kolligs die neue Einrichtungen in dieser Woche vor.

Die Beatmungspatienten sollen aus allen Bochumer Kliniken sowie aus Krankenhäusern der Region nach Linden gebracht werden. „Der Bedarf ist allemal vorhanden. Wir schließen eine Versorgungslücke“, betont Kirsten Kolligs. Als zusätzlicher Facharzt für die Pneumologie wurde Dr. Ali Ekber Firat eingestellt: „Ein absolutes Ass auf seinem Gebiet“, lobt Prof. Dr. Haage.

Überdurchschnittliche Ergebnisse

Nicht nur bei Lungenerkrankungen, sondern insbesondere auch in ihrer zweiten Schwerpunktsparte, der Darmchirurgie, sieht sich die Helios-Klinik (181 Betten, jährlich 5000 Patienten) „hervorragend aufgestellt“. Als Beleg werden die jüngsten Zahlen der Initiative Qualitätsmedizin (ISQ) angeführt. Danach liegen die Sterblichkeitsraten in Linden zum Teil deutlich unter den Durchschnitts- und Zielwerten: nachzulesen auf www.initiative-qualitaetsmedizin.de

 
 

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