Bochum

„Wie viele Wörter finden wir mit Sch?“: Das steckt hinter dem Facebook-Trend

Was hat es mit dem Facebook-Trend auf sich, bei dem Namen oder Wörter gesucht werden?
Was hat es mit dem Facebook-Trend auf sich, bei dem Namen oder Wörter gesucht werden?
Foto: imago/PhotoAlto/DER WESTEN

Bochum. In verschiedenen Lokalgruppen, wie auch in denen von Bochum und Gelsenkirchen, werden bei Facebook neuerdings Bilder gepostet, die viel Aufmerksamkeit auf sich ziehen.

Meist sind es simpel aufgebaute Bilder mit wahllos ausgewähltem Hintergrund und Emojis unter denen dann so etwas steht wie: „Wie viele Wörter finden wir mit Sch?“. Auch Namen mit bestimmten Buchstaben werden häufig gesucht.

In kürzester Zeit kommentieren plötzlich Hunderte Nutzer unter dem Bild und beteiligen sich an dieser eigentlich nutzlosen Suche. Doch warum funktioniert dieser Trend so gut?

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Facebook-Trend: Die „9live-Methode“

Auf Anfrage von DER WESTEN erklärt Social-Media-Experte Jan Stranghöner: „Das ist das, was wir die die 9live-Methode nennen.“ Damit werde der innere Rechthaber bedient, sagt er. Es findet also quasi ein Erfolgserlebnis beim Nutzer statt.

„Aber diese Formate gab es schon immer“, sagt Stranghöner. „Nur, dass es jetzt durch Interaktion und Transparenz schneller groß werden kann.“

Dazu komme, dass Nutzer, die sich an solchen Postings beteiligen, durch den Facebook-Algorithmus auch mehr von solchen Beiträgen sehen, was dann wiederum zu einer weiteren Beteiligung führen kann. Auch Beiträge, in denen die Empathie im Menschen angesprochen werde, seien deshalb oft erfolgreich, erklärt Stranghöner. (jp)

 
 

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