Museum lädt zweimal zur Kunstvermittlung ein

Jürgen Boebers-Süßmann
Eva Maria Schöning (re.) leitet die Kunst-Meditation.
Eva Maria Schöning (re.) leitet die Kunst-Meditation.
Foto: Ingo Otto / Funke Foto Services
Zwei ganz verschiedene Angebot der Kunstvermittlung hält das Kunstmuseum Bochum am Mittwoch (16.9.) bereit

Bochum. Um 19 Uhr bietet die Kunsthistorikerin Eva Maria Schöning erneut eine ihrer „Bild-Meditationen“ im Museum an der Kortumstraße 147 an. Die stille Betrachtung gilt diesmal den Werken der beiden Künstler Olaf Holzapfel und Nahum Tevet in der Ausstellung „The rough law of gardens“.

In ihr begegnen sich Künstler zweier Generationen, zweier Gesellschaften - der deutschen und der israelischen - und zwei unterschiedlicher künstlerischer Ansätze, die gleichsam auf einander reagieren und sich wechselseitig in Spannung versetzen.

Im Anschluss an den Rundgang, bei dem man die Bilder und Installationen „auf sich wirken lassen kann“, gibt es ein gemeinsames Gespräch, bei dem Eva Schöning die Hintergründe und Spezifika der Arbeiten von Holzapfel und Tevet erläutert (Teilnahmegebühr 5 Euro).

Kunstspaziergang mit Hund

Bereits um 17 Uhr heißt es wieder „Guck ’ mal Kunst mit Hund!“ – Was hat Hundekunde mit der Betrachtung eines Kunstwerkes zu tun?

Diesen Spagat zwischen zwei verschiedenen Berufsbildern schafft Kunsthistorikerin Dr. Claudia Posca bereits seit mehr als zehn Jahren. Der Umgang mit einem Hund kann Hemmschwellen abbauen und sensibilisiert den Blick auf die Natur. Dieses Wissen kann auch auf Kunstwerke angewendet werden und man ist in der Lage, sich Kunstobjekten, die sich vielleicht bei der ersten Betrachtung nicht erschließen, anders wahrzunehmen und zu entdecken.

Treffpunkt ist der Haupteingang des Kunstmuseums, von hier aus geht es mit der Kunsthistorikerin und Hundetrainerin Claudia Posca auf den Spaziergang zur Kunst im öffentlichen Raum rund um das Museum. Die Teilnahme ist kostenlos. Die Hunde müssen sozialverträglich sein und an der Leine gehen.