Ministerin Schulze diskutiert über Bildungsgerechtigkeit

NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze schaut mal wieder in Bochum vorbei. Am Donnerstag, 3. November, folgt sie einer Einladung des Landesbüros NRW der Friedrich-Ebert-Stiftung und nimmt an der Ruhr-Uni an der Veranstaltung „Chancen schaffen Aufstieg – Bildungsgerechtigkeit und Bildungsaufstieg fördern“ teil.

Der Hintergrund der Veranstaltung ist, dass Bildungserfolg und sozialer Aufstieg immer noch sehr stark von der sozialen Herkunft abhängen. Von 100 Kindern aus Akademikerfamilien studieren 77, von 100 Kindern aus Facharbeiterfamilien hingegen nur 23.

Im Sinne sozialer Gerechtigkeit gelte es aber, die individuellen Chancen aller Menschen bestmöglich und unabhängig von sozialer Herkunft zu unterstützen, so die Veranstalter. Daher müsse aus Perspektive der sozialen Demokratie in Bildung investiert werden, um Chancengleichheit und Bildungsaufstiege nachhaltig zu fördern.

Wie können bisher unentdeckte Talente in der Gesellschaft erreicht, ermutigt und in ihrer Entfaltung gefördert werden und wo müssen momentan bestehende institutionelle Barrieren im Bildungssystem beseitigt werden?

Diese Fragen diskutiert das Landesbüro NRW im Saal 1 des Veranstaltungszentrums mit Svenja Schulze, Talentscout Suat Yilmaz, Ulrike Sommer (Geschäftsführerin der RuhrFutur gGmbH), Prof. Dr. Aladin El-Mafaalani (Fachhochschule Münster) sowie Teilnehmern der Bildungsprogramme „Chance hoch 2“ und Arbeiterkind e.V Eingeladen sind Experten, Talentscouts, Studierende, Schülerinnen und Schüler und Interessierte, um sich zu informieren und mit zu diskutieren. Am Rande der Podiumsdiskussion bietet ein Markt der Möglichkeiten die Chance, Initiativen zur Förderung von Bildungsgerechtigkeit und Bildungsaufstieg kennenzulernen.

Die Veranstaltung ist öffentlich, der Eintritt dazu ist frei, Interessierte sind willkommen. Der Markt beginnt um 17.30 Uhr, die Veranstaltung um 18 Uhr, die Podiumsdiskussion schließlich um 19 Uhr.

 
 

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