Millionen-Förderung für die Hochschule Bochum

Freuten sich gemeinsam über die bewilligten Fördergelder: Thorsten Bordan, Dezernent für akademisches Qualitätsmanagement und Hochschulentwicklung, Mitarbeiter Martin Spreen, Prof. Thomas Nied-Menninger, Vizepräsident für Lehre und Studium, und Hochschulpräsident Prof. Martin Sternberg (v.l.n.r.). Foto: Hochschule
Freuten sich gemeinsam über die bewilligten Fördergelder: Thorsten Bordan, Dezernent für akademisches Qualitätsmanagement und Hochschulentwicklung, Mitarbeiter Martin Spreen, Prof. Thomas Nied-Menninger, Vizepräsident für Lehre und Studium, und Hochschulpräsident Prof. Martin Sternberg (v.l.n.r.). Foto: Hochschule

Mit gut drei Millionen Euro unterstützt der Bund die „Agenda Lehre und Studium 2020“ der Hochschule Bochum zur langfristigen Verbesserung von Studienbedingungen und Lehrqualität.

Im Juni 2010 hatten Bund und Länder sich auf einen „Qualitätspakt Lehre“ verständigt. Bis zum Jahr 2020 - so verkündete die Bundesregierung - wolle man rund zwei Milliarden Euro für Hochschulprojekte zur Verbesserung von Studienbedingungen und Lehrqualität zur Verfügung stellen. In einer ersten Runde bewarben sich 194 Hochschulen mit 204 Anträgen um rund 600 Millionen Euro.

Zu den 111 ausgewählten Hochschulen, die ihre Konzepte ab dem nun anlaufenden Wintersemester umsetzen dürfen, gehört auch die Hochschule Bochum. Drei Millionen Euro stehen in den nächsten fünf Jahren zur Verwirklichung der eingereichten Projekte bereit. „Das ist ein tolles Ergebnis“, freute sich Hochschulpräsident Martin Sternberg. Fünf Teilprojekte umfasst der erfolgreiche Bochumer Antrag.

So will man etwa ein internes „IT-Frühwarnsystem“ entwickeln und installieren, um rechtzeitig Hinweise auf individuelle Probleme und Studienverlaufsbrüche zu bekommen. Weitere Projekte der Steigerung der Wertschätzung der Lehre in der alltäglichen Hochschulkommunikation und der Frage der Nachhaltigkeit. Ein Projekt dient der individuellen Förderung: „Viele Studierende haben Probleme im Bereich Mathematik“, so Professor Thomas Nied-Menninger, Vizepräsident für Lehre und Studium: „Um hier Abhilfe zu schaffen, haben wir einen Ansatz entwickelt, der sowohl bei den konkreten Vorbildungsdefiziten der Studierenden ansetzt als auch dafür sorgt, dass neue Impulse in die Lehre im Fach Mathematik einfließen.“

Insgesamt acht Stellen konnte man neu ausschreiben, davon vier Professuren. Die erste Förderphase endet im August 2016. Im Falle einer positiven Zwischenbegutachtung kann die Hochschule Bochum die Förderung bis zum Ende der Laufzeit des Programms am 31. Dezember 2020 in Anspruch nehmen. Dann würde der Bund weitere 3 Millionen Euro zur Verfügung stellen.

 
 

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