Metropolradruhr bekommt in Bochum mehr Stationen und Räder

Die Fahrräder von Metropolradruhr werden gerade an der Ruhr-Universität oft benutzt.
Die Fahrräder von Metropolradruhr werden gerade an der Ruhr-Universität oft benutzt.
Foto: Ingo Otto / WAZ FotoPool
Bis zur endgültigen Entscheidung dauert es noch ungefähr einen Monat. Bochum ist „stärkste“ Stadt des Projektes.

Bochum. Immer nah, immer da. Das sind in Kurzform die beiden größten Vorteile des Metropolradruhr-Projektes. An inzwischen mehr als 50 Stationen in Bochum kann man sich aktuell ein Fahrrad ausleihen. Demnächst sollen weitere dazu kommen. Stationen und Räder.

„Bis zur endgültigen Entscheidung dauert es noch ungefähr einen Monat“, sagt Mareike Rauchhaus, die Pressesprecherin von Nextbike, der Gesellschaft hinter dem Metropolradruhr-Projekt. „Wir brauchen immer auch den politischen Entschluss. Es war aber bereits so geplant, dass der Ausbau in Bochum weitergeht.“

Bochum ist die stärkste Stadt

Er ist allerdings auch gut begründbar. „In Essen und Dortmund werden wir, wollen wir die Zahl der Ausleihstationen auch erhöhen. Das findet aber eigentlich auch in allen anderen Städten statt, in den wir vertreten sind. Wir schauen ja auch zwischendurch, welche Station gut angenommen wird, welche nicht. Aber Bochum ist die stärkste Stadt“, sagt Rauchhaus. „Hier haben wir bis zu 10 000 Ausleihen im Monat.“ Und die Radfahr-Monate kommen erst noch.

Davon unbenommen ist die anhaltend gute Nachfrage an der Uni und den Wohnheimen des Akademischen Förderungswerkes (Akafö). 20 Wohnheime betreibt das Akafö. „An 15 von ihnen gibt es bereits eine Ausleihstation“, sagt Akafö-Pressesprecher Peter van Dyk. „Am Ende der Planung wollen wir an jedem Wohnheim eine Station stehen haben. Das ist ein sinnvoller Service, der von den Studierenden sehr gut angenommen wird. Auf dem Uni-Gelände sind diese Fahrräder das bevorzugte Mittel zur Fortbewegung.“

 
 

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