Bochum

Mehr als 30 Kilometer Stau auf A40: Gaffer verursachten Unfälle

Am Morgen war die A40 ab Wattenscheid-West und auf der Gegenfahrbahn gesperrt. (Archivbild)
Am Morgen war die A40 ab Wattenscheid-West und auf der Gegenfahrbahn gesperrt. (Archivbild)
Foto: imago/7aktuell

Bochum. Verkehrschaos auf der A40 am frühen Dienstagmorgen: Auf Höhe Wattenscheid-West in Fahrtrichtung Essen kam es gleich zu mehreren Unfällen. Vor allem Gaffer sollen für zwei Staus verantwortlich sein.

Um 6:39 Uhr stürzte auf der A40 ein Motorradfahrer (25) aus Dortmund, der sich schwer verletzte. Ein nachfolgender 58-jähriger Dortmunder wechselte im Bereich des Stauendes von dem linken auf den mittleren Fahrstreifen. Dabei kollidierte er zunächst mit dem Motorrad und darauffolgend mit dem Auto des Dortmunders. Er konnte mittlerweile das Krankenhaus wieder verlassen. Auf der Gegenfahrtrichtung ereigneten sich daraufhin gleich zwei Verkehrsunfälle.

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Sechs Autos stoßen durch Gafferunfälle zusammen

Bei einem Crash stießen vier Fahrzeuge zusammen. Nach Angaben der Autobahnpolizei waren drei Autos anschließend nicht mehr fahrbereit. Drei Personen verletzten sich bei dem Unfall.

Zwei weitere Autos stießen ebenfalls zusammen. Bei diesem Gafferunfall verletzte sich niemand. „Zu den Unfällen kommt es nur, weil die beteiligten Personen dem Straßenverkehr keine Aufmerksamkeit schenken“, so die Autobahnpolizei Bochum.

A40 für eine Stunde teilweise gesperrt

Die Staatsanwaltschaft muss nun prüfen, ob ein Strafverfahren gegen die Gaffer wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet wird.

Auf der A40 musste jeweils ein Fahrstreifen in beide Richtungen für eine Stunde gesperrt werden. Zwischenzeitlich kam es zu insgesamt mehr als 30 Kilometern Stau. (mb)

 
 

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