Max Giesinger in Bochum: Irre Aktion – „Jetzt bitte nicht filmen!“

Max Giesinger hat in Bochum ein konzert gegeben.
Max Giesinger hat in Bochum ein konzert gegeben.
Foto: imago images / Future Image

Es hatte ein bisschen was von Wohnzimmerkonzert. Nur in groß und stickig. Und mit 5.000 Menschen in einem riesigen Zirkuszelt. Max Giesinger hatte sich mitsamt Band zum Zeltfestival in Bochum begeben und das Hauptzelt zu seinem eigenen, überdimensionierten Wohnbereich umfunktioniert.

So eng, so intim, so nah dran durfte das Publikum seinem Max Giesinger sein. Eine Partnerschaft, die auf Gegenseitigkeit beruhte. Denn Max Giesinger ließ die Menschen auch an sich heran. Sprach über seine ersten Konzerte (übrigens in fremden Wohnzimmern), seine Affinität zu Tupperware, seine miserablen Fluss- und Pflanzen-Kenntnisse bei „Stadt, Land, Fluss“, und Fünfen in Musik.

Max Giesinger in Bochum: Diese Aktion sollte das Publikum nicht filmen

Er wagte sich aber auch auf Pfade abseits des von ihm so gern gesungenen Deutschpops. Coverte unter anderem Coolios 90er-Megahit „Gangstas Paradise“ und „Sonne“ von Rammstein.

Auch wenn er sich über den Erfolg der irren Cover-Aktion vorab wohl nicht ganz im Klaren war. „Jetzt bitte nicht mitfilmen, ich weiß auch nicht, was das jetzt wird“, hatte Giesinger das Publikum in Bochum vorab noch gebeten und vor die Rammstein-Performance noch ein entschuldigendes „Hab mehr so eine Eunuchen-Stimme“ gesetzt.

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Das ist Max Giesinger:

  • Max Giesinger ist am 3. Oktober 1988 in Waldbronn geboren
  • Er ist ein deutscher Sänger, Songwriter und Musikproduzent
  • Max Giesinger wurde 2012 bei "The Voice of Germany" Vierter
  • 2019 war er Jury-Mitglied bei "The Masked Singer"
  • Sein größter Hit ist "80 Millionen"

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5.000 Fans bei Max Giesinger in Bochum

Überraschenderweise wurden die Cover aber richtig stark. Und hätte es nicht noch aus 5.000 Kehlen gesungene Songs wie „Zuhause“ oder „Wenn sie tanzt“ gegeben, die Cover-Aktion wäre wohl das Highlight eines eh schon starken Abends geworden.

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