Materialwissenschaften sind verbindendes Thema

Die drei Ruhrgebiets-Universitäten Ruhr-Uni, Technische Universität Dortmund (TU Dortmund) und Universität Duisburg-Essen (UDE) intensivieren ihre Zusammenarbeit unter dem Dach der Universitätsallianz Ruhr (UA Ruhr) durch eine neue gemeinsame Initiative.

Unter dem Begriff „Materials Chain“ etablieren sie eine neue Kooperationsplattform für die exzellenten Bereiche ihrer Material-, Werkstoff- und Produktionswissenschaften. Der Profilschwerpunkt deckt dabei vom Design über die Herstellung und Veredelung bis hin zur Charakterisierung und Verarbeitung im Produktionsprozess alle Phasen moderner Materialwissenschaften ab.

Innerhalb des Profilschwerpunkts „Materials Chain“ wird nun der gesamte Bereich der Materialwissenschaften und Produktionstechnik an den drei Universitäten der UA Ruhr miteinander verzahnt. Dadurch gelingt es, Materialien im gesamten Produktionsprozess durchgängig zu betrachten - vom Bauteil zum Atom. Exemplarisch gibt es dazu bereits Kooperationen einzelner Wissenschaftler über alle drei Universitäten hinweg.

Übergreifende Forschungsprojekte zwischen den drei Universitäten gibt es seit Gründung der UA Ruhr im Jahr 2007 vermehrt. Es ist nun der nächste Schritt, die Kooperationen unter wissenschaftlichen Gesichtspunkten systematisch auszuweiten. Dadurch soll in der Region ein international weithin sichtbarer Profilschwerpunkt entstehen. Erklärtes Ziel ist es, durch internationale wissenschaftliche Veranstaltungen als „Region der Werkstoffwissenschaften“ sichtbar zu werden.

Prof. Detlef Müller-Böling, der die Zusammenarbeit als Moderator begleitet: „Die Universitätsallianz macht hier einen weiteren großen Schritt – auch in Richtung auf die anderen Wissenschaftseinrichtungen der Region. Innovative Werkstoffe wie nahtlose Eisenbahnreifen oder nichtrostende Stähle haben das Ruhrgebiet in früheren Zeiten stark gemacht. Auch heute treibt die moderne Werkstoff- und Materialforschung die Hightech-Entwicklung.“

 
 

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