Marina Frenk kehrt als Musikerin zurück ans Schauspielhaus

Ostperanto- Folkjazz mit Kapelsky, erweitert um Sängerin Marina Frenk.
Ostperanto- Folkjazz mit Kapelsky, erweitert um Sängerin Marina Frenk.
Foto: WP
„Absoluti, Absoluti!“ heißt das neue Album von Kapelsky in Liaison mit der Sängerin Marina Frenk. Kapelsky haben Marina einst im Schauspielhaus kennengelernt, ihr erstes Konzert im Theater Unten gegeben. Am 8. März stellen sie gemeinsam die neue CD live in den Kammerspielen vor.

Bochum.. Ihre Auftritte hatten stets das gewisse Etwas. Überbordende Energie, offensichtliches Talent und ein besonderer Charme. Marina Frenk wurde deshalb 2009 mit dem Bochumer Theaterpreis in der Kategorie Nachwuchs ausgezeichnet. Nach dem Ende der Intendanz von Elmar Goerden 2010 verließ die 1986 in Moldawien geborene Schauspielerin, die ihre Jugend und Ausbildung im Ruhrgebiet verbrachte, Bochum. Sie spielte in Leipzig, dann zwei Jahre bei Karin Beier in Köln, seit dem Sommer am Gorki-Theater in Berlin. Ein Gespräch.

WAZ: Wie läuft es in Berlin? Sie spielen dort ja auch mit einem anderen Ex-Bochumer.

Marina Frenk: Ja, das Stück mit Dimitrij Schaad ist sehr gut geworden. Ich fühle mich auch sehr wohl in Berlin. Schon bevor ich das Engagement hatte, bin ich dort hin gezogen.

Wie schätzen Sie ihre Zeit in Bochum ein? Und den Theaterpreis?

Das war für mich der Anfang, die erste große Herausforderung.. „Robert Zucco“ mit Regisseurin Lisa Nielebock war für mich das Beste. Aber auch an die schwierige letzte Produktion als Ibsens „Nora“ denke ich. Die war sehr stressig in dieser Endzeit. Und gerne auch an die Theater-Unten-Produktion „Metamorphosen“ mit dem Projekt „Leick Eick“. Der Nachwuchspreis war sehr nett und aufmerksam vom Freundeskreis.

Die Performancekunst und die Projektarbeit haben bei Ihnen immer großen Raum eingenommen.

Ja, das ist sehr wichtig. Darin sehe ich auch für mich die Zukunft. Voraussichtlich ab dem nächsten Jahr werde ich nur noch frei arbeiten, in der Off-Szene. Die Arbeit im Ensemble war für mich immer eher „der Job“.

Sie spielen am Samstag mit der Band Kapelsky. Da stießen Sie dazu...

Die Musiker und ich haben uns am Schauspielhaus kennen gelernt - beim Liederabend „A Tribute To Quentin Tarantino“. Da gab es die Band aber schon lange. Die suchten aber jemanden, der Russisch kann. Seither gibt es Kapelsky einmal mit und einmal ohne Gesang.

Was bekommen die Zuhörer am Samstag in den Kammerspielen zu hören?

Wir stellen unsere CD vor, spielen zwei Stunden Programm: Zigeuner-Songs, russische und serbische Volkslieder, Coverversionen von den Beatles und Britney Spears und eigene Sachen. Es kommen auch viele Bochumer Freunde!

Karten 0234 / 3333 5555

 
 

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