Bochum

Mann in Bochum terrorisiert seine Nachbarn - Hausbewohner bewaffnen sich und verschrauben Türen mit Brettern

In diesem Haus in der Innenstadt von Bochum soll ein psychisch Kranker die Hausgemeinschaft terrorisieren.
In diesem Haus in der Innenstadt von Bochum soll ein psychisch Kranker die Hausgemeinschaft terrorisieren.
Foto: Dietmar Wäsche/FUNKE Foto Services
  • In einem Wohnhaus in der Bochumer Innenstadt soll ein Mieter seine Nachbarn terrorisieren
  • Aus Angst bewaffnen sich Mieter bereits und vernageln ihre Türen
  • Die Polizei bestätigt, dass dort häufig Einsätze gefahren werden

Bochum. In einem Wohnhaus in der Bochumer Innenstadt sollen Zustände herrschen, die man ohne Probleme als Albtraum jedes Mieters bezeichnen kann. Das berichtet die WAZ aktuell.

Demnach soll ein etwa Mitte 20 Jahre alter Mieter im Erdgeschoss des Wohnhauses in der Innenstadt seine Nachbarn in Angst und Schrecken versetzen. Immer wieder soll es zu Sachbeschädigungen, Ruhestörungen und bedrohlichen Situationen in dem Haus kommen - der Mann sei psychisch auffällig, heißt es.

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In einem Protokoll der Hausgemeinschaft soll ein Satz stehen, der deutlich macht, wie bedrohlich die Situation offenbar ist: „Viele Mieter verlassen ihre Wohnungen nur noch mit Pfefferspray und anderen Waffen, um sich im Ernstfall verteidigen zu können. Andere überbrücken die Strecke zwischen Haus- und Wohneingangstür nur noch rennend oder in größeren Gruppen“.

Laut Hausgemeinschaft habe der Mann bereits den Mercedes eines Nachbarn zu Schrott geschlagen - mit einem Baseballschläger. Auch soll er Fenster mit einem Backstein zerstört, einen Stromkasten manipuliert und einen geschmückten Weihnachtsbaum herumgeworfen haben. Aus Angst hätten einige Mieter ihre Türen bereits mit Brettern verschraubt.

Polizei fährt immer wieder dort Einsätze

Die Polizei Bochum weiß von der Situation, wie Volker Schütte auf Anfrage von DER WESTEN bestätigt. „Immer wieder fahren wir dort Einsätze und werden oft gerufen“, sagt er. Mit den Mietern gibt es demnach eine spezielle Vereinbarung, dass sie sich sofort melden sollen, wenn Straftaten oder Ordnungswidrigkeiten begangen werden.

„Wir haben ihn auch schon mitgenommen“, erklärt Schütte. Und „er war schon in der Psychiatrie mit dem Ergebnis, dass er nicht fremd- und eigengefährdend ist.“ Das sei auch richterlich bestätigt worden, sodass der Mann wieder freigelassen wurde. Anzeigen laufen gegen den Mann viele, wie Schütte bestätigt. Unter anderem geht es dabei um Lärmbelästigung und Sachbeschädigung.

Mieter ignorierte fristlose Kündigung

Dem Mieter soll von der Vermieterin bereits fristlos zum 31. Januar gekündigt worden sein, was der Mann aber ignoriert habe, sodass nun eine Räumungsklage eingereicht worden ist.

Den ganzen Bericht der WAZ gibt es hier.

 
 

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