Bochum

Leben retten und dabei noch Geld verdienen? Das bekommst du in diesen Einrichtungen als Blutspender

Blutspender sind gefragt. (Symbolbild)
Blutspender sind gefragt. (Symbolbild)
Foto: dpa
  • Blutspenden kann Leben retten
  • Die Krankenhäuser in Bochum rufen immer zur Blutspende auf
  • Auch wenn es dort derzeit keine Engpässe gibt

Bochum. Blut ist knapp in Deutschland: Auch in Bochum gibt es immer mal wieder Engpässe in den Krankenhäusern, sodass sie an die Notfallreserven der Blutkonserven gehen müssen.

Im Bergmannsheil in Bochum und dem Knappschaftskrankenhaus gibt es derzeit keine Engpässe. Das liegt größtenteils an der Bedarfsplanung der Häuser. Aber auch daran, dass sie Blutkonserven der Blutgruppe 0 negativ vorliegen haben. Diese ist universell für jeden Patienten einsetzbar.

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Trotzdem appelliert Robin Jopp vom Bergmannsheil an die Menschen, Blut zu spenden, damit es niemals zu Engpässen kommen kann. Direkt in den beiden Krankenhäusern ist das Blutspenden, im Gegensatz zur Uni-Klinik Essen, nicht möglich.

Aber was könnte potentielle Spender dazu bringen, Blut zu spenden? Abgesehen davon, dass sie damit Leben retten und sogar noch ihren eigenen Blutdruck auf Dauer senken können.

DRK ist oft erste Anlaufstelle

Die erste Anlaufstelle zum Blutspenden ist meistens das Deutsche Rote Kreuz. Das DRK ist mobil unterwegs, um alle Spender zu erreichen und neue zu werben.

Hier zählt der Gedanke, der Wille, hier gibt es für deine Blutspende ein Essen, manchmal warme Buletten oder ein Schnitzel und natürlich etwas zu trinken.

Bei anderen Blutspende-Einrichtungen in Bochum sieht das anders aus.

Hier gibt es sogar Geld

Im Ruhr-Plasma-Zentrum Bochum, direkt hinter dem Hauptbahnhof, und auch im Blutspendezentrum im Europahaus gibt es sogar Geld für dein Blut.

Zwischen 15 und 50 Euro kannst du hier verdienen, je nachdem, was du spendest.

Je nach Art der Spende dauert die Prozedur

Denn eine Vollblutspende dauert nur wenige Minuten, schwächt deinen Körper aber mehr, da rund ein halber Liter Blut abgezapft wird. Bei der Blutplasma-Spende dauert die Prozedur etwa eine Stunde, aber sie ist für deinen Körper schonender.

Die genauen Höhen der Aufwandentschädigungen erfragst du am besten direkt bei den Einrichtungen. Denn diese fallen immer unterschiedlich aus.

Ein lukrativer Nebenverdienst?

Für einen lukrativen Nebenverdienst reicht es nicht. Denn Frauen dürfen nur alle zwölf Wochen und Männer alle zehn Wochen zur Blutspende. Die Plasmaspende hingegen kannst du auch einmal die Woche abgeben.

Aber bedenke: Im Endeffekt geht es um Menschenleben, nicht ums Geld. (fb)

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