Pläne zur Bebauung des Ostparks nehmen Formen an

Stehen hier bald mehrgeschossige Wohnhäuser für Familien und Singles? Die Havkenscheider Höhe ist begehrtes Bauland.
Stehen hier bald mehrgeschossige Wohnhäuser für Familien und Singles? Die Havkenscheider Höhe ist begehrtes Bauland.
Foto: Dietmar Wäsche / FUNKE Foto Serv
Auf der Havkenscheider Höhe soll neue Siedlung entstehen. Voraussichtlich ab dem Jahr 2017 könnten 250 Wohneinheiten gebaut werden.

Altenbochum / Laer..  Der Ostpark bleibt in Bewegung. Das zeigt ein Workshop unter Federführung des Planungsamtes zum Teilbereich Havkenscheider Höhe in Laer. 40 Bürger sowie Vertreter aus Politik und Verwaltung trafen sich im neuen Lutherhaus der Ev. Kirchengemeinde Altenbochum-Laer.

Ergebnis: Der Bau der neuen Siedlung nördlich des Werner Hellweges zwischen Havkenscheider Straße und Sudbeckenpfad ist erwünscht. „Die Beteiligten freuen sich auf eine Umsetzung der Pläne ab etwa 2017“, so Bezirksbürgermeisterun Andrea Busche.

Das abschließende Plenum fiel entsprechend kurz aus: Es herrschte weitaus größere Einstimmigkeit als beim Workshop zum Bereich Feldmark im November.

Sabrina Bläser (Planungsamt) berichtete zum Stand der Verhandlungen um den oberen Sportplatz des LFC Laer 06. „Der nördlich gelegene Ascheplatz wird ab 2017 für die Erschließung der zukünftigen Entwässerung des Ostparks benötigt“, sagte sie. „Der heutige Rasenplatz erhält 2016 einen Kunstrasen für den Ganzjahresbetrieb.“ Vor dem Jahr 2028 solle es aber keine Bebauung des oberen Sportplatzes geben.

250 Wohneinheiten geplant

Die Havkenscheider Höhe war dann Thema. Eine Erschließungsstraße verbindet die Havkenscheider Straße mit dem Sudbeckenpfad, von der Wohnstraßen abgehen. In Planung sind 250 Wohneinheiten. Diese setzen sich aus dreistöckigen Wohnhäusern, Reihenhäusern sowie freistehenden Gebäuden zusammen. Als Bewohner sind Singles ebenso wie Familien im Blick – barrierefreies Bauen für Ältere inklusive.

Vorhandene Böschung soll berücksichtigt werden

Sabrina Bläser: „Neu ist an der Planung, dass sie sich stärker in die vorgegebene Landschaft zum Tal hin einpasst.“ Vor allem eine vorhandene Böschung werde somit stärker als bisher berücksichtigt.

In drei Arbeitsgruppen „Wohnen und Städtebau“, „Freiraumplanung“ sowie „Verkehr und Energie“ ging es schließlich im Detail weiter. Die Bürger brachten sich für wohnortnahe Spielplätze und Verkehrsberuhigung ein.

Spielflächen für Kinder sind gewünscht

Hinzu kam der Wunsch, dort einen Platz für den ganzen Stadtteil zu schaffen, wie es der Planungsentwurf mit einem Fußweg zum Zentrum Laer bereits vorsieht. „Den Menschen ist besonders wichtig, dass das Neubaugebiet mit dem Zentrum Laer zusammen wächst“, meinte Andrea Busche.

Das bedeutet: Große Spielflächen für Kinder sowie eine Parkanlage für alle Bürger nördlich der Bebauung entlang der vorgesehenen Feuchtwiesen möglichst mit Teich.

Für die praktische Ausgestaltung sind später die Investoren gefragt, etwa die halbstädtische Wohnungsbaugesellschaft VBW, die bereits einige Grundstücke besitzt.

Bürger äußern sich zufrieden über den Stand der Ostpark-Planungen

„Uns ist zugehört worden. Die Verantwortlichen haben sich alles notiert.“ Das betonte Jutta Jacobi nach dem Workshop zum Neubaugebiet Havkenscheider Höhe.

„Ich hatte einen guten Eindruck“, meinte auch Monika Ackermann stellvertretend für die Stadtteilinitiative: „Viele unserer Anregungen, die wir schon vorab äußerten, sind im überarbeiteten Plan mit drin.“ Apotheker Walter Wolf, Vorsitzende der Werbegemeinschaft Laer, befand ebenfalls, dass bisherige Gespräche auf Gegenliebe gestoßen seien.

Ackermann nannte als Beispiel die neue Verkehrsführung und die Geschosshöhe der größeren Gebäude: „Die Häuser sollen drei- anstatt vierstöckig sein. Die Erschließungsstraße ist stärker verkehrsberuhigt.“ Die Bebauungsdichte wurde ebenfalls verändert. Wolf: „Der erste Plan, den wir zu Gesicht bekamen, sah etwa doppelt so viele Wohneinheiten vor wie dieser.“ Heute seien es „nur“ noch 250 Wohneinheiten und weniger dicht stehend.

 
 

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