Immer schön den Ohren lang

Der Radler Klaus Greiner (73) am Ende der Ausbaustrecke des Rheinischen Esels an der Oberstraße in Langendreer.Die Eselohren gehen bereits 500 Meter vorher ab.
Der Radler Klaus Greiner (73) am Ende der Ausbaustrecke des Rheinischen Esels an der Oberstraße in Langendreer.Die Eselohren gehen bereits 500 Meter vorher ab.
Foto: Michael Korte
Der Rheinische Esel endet in Bochum nur scheinbar im Schotter.Als Alternative wurden zwei schöne Schleifen ausgetüfelt. Nur die Schilder fehlen noch

Ost..  Dass Langendreer auch touristisch erschlossen werden kann, wünschen sich nicht nur die umtriebigen Aktivisten des Vereins „Langendreer hat’s“. Es wäre schlicht für alle Bürger des Stadtteils ein schönes Gefühl, wenn sich auch interessierte Ortsfremde in ihrer Heimat umschauen wollen.

Während die geplante Radwegekarte des Ortsteils weiter in Arbeit ist und Erich Eisel sowie ein paar engagierte Mitstreiter sich für „Langendreer hat’s“ um dieses ebenso interessante wie ambitionierte Projekt kümmern, sind die Besucher nun gar nicht mehr so weit: Die Tourismus-Spezialisten des Ennepe-Ruhr-Kreises planen nämlich eine Radwegekarte, in die Langendreer-Dorf mit eingebunden wird

Der neue Radweg „Rheinischer Esel“ erfreut sich wachsender Beliebtheit. Schon vor dessen Eröffnung waren dort jede Menge Menschen unterwegs. Nun haben die Wittener die neue Radrunde „Eselohren“ geschaffen. Das sind laut Plan im Internet eine Ost-Runde und eine West-Runde, wobei die West-Runde, den Rheinischen Esel mit dem Ruhrtalwanderweg verbinden soll. Die Ost-Runde verbindet die Enden des Rheinischen Esels auf einer nordöstlichen Route.

Der Anschluss an den Ruhrtal-Radweg erfolgt am Kemnader See. Auf dem Weg vom Rheinischen Esel dorthin passieren die Radtouristen Haus Langendreer, den Markt, fahren durch den Einkaufbereich im Dort, sehen dabei die ehrwürdige Christuskirche und den Carl-von-Ossietzky-Platz, bevor sie ins Ölbachtal abbiegen und später auch am Ümminger See vorbeifahren.

Mit nur 220 Höhenmeter eine recht leichte Radroute

Im Internet schreiben die Tourismus-Experten: „Der in Bau befindliche Radweg auf der Bahntrasse zwischen dem ehemaligen Bahnhof Witten-Ost und Bochum-Langendreer dient zukünftig als Verbindungsachse der „Eselohren“. So kann die insgesamt ca. 36 km lange Radrunde in eine Ost- und eine Westrunde geteilt bzw. Routen kombiniert werden. Mit nur ca. 220 Höhenmeter auf der gesamten Strecke handelt es sich bei dieser Radrunde für eine bezogen auf die Höhenverhältnisse im Ennepe-Ruhr-Kreis leichte Radroute.“

Streckenplan im Internet

Den Plan für diese Strecke gibt es nur als vorläufige Fassung im Internet. Auch eine Beschilderung ist noch nicht vorhanden, jedoch geplant. Danach soll die Strecke dann in das Radwegenetz des Landes übernommen werden.

Zubringer zur Ost-West-Fahrradautobahn

Nicht zuletzt wartet der Rheinischen Esel West noch auf eine ganz große Aufgabe: als Zubringer zur viel diskutierten Ost-West-Fahrradautobahn durchs Ruhrgebiet. Vom Endpunkt des Rheinischen Esels in Langendreer sind es noch zirka ein bis zwei Kilometer bis zu der geplanten Ost-West-Route von Duisburg bis Bochum. Nur: Ob überhaupt und wann die gebaut wird, steht noch in den Sternen.

 
 

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