Feuerwehr-Neubau – das Warten auf politische Signale

Die Technischen Betriebe sind schon neben dem Krematorium beheimatet.
Die Technischen Betriebe sind schon neben dem Krematorium beheimatet.
Foto: Ingo Otto / WAZ FotoPool
Die Feuerwehr Altenbochum/Laer und ein Teil der Technischen Betriebe warten sehnlichst auf den Ratsbeschluss, damit der Neubau an der Feldmark endlich starten kann. Baubeginn könnte 2015 sein. Durch den Teilstandort wird viel Geld gespart. Und nicht nur dort

Bochum-Altenbochum.. Sie möchten lieber heute als morgen loslegen. Sowohl Technische Betriebe als auch die Freiwillige Feuerwehr Altenbochum/Laer fiebern dem Tag entgegen, wenn der Neubau an der Feldmark endlich in Angriff genommen werden kann. Ein bisschen dauert es noch. Voraussichtlich am 10. April wird der Rat über das Standortkonzept abschließend beraten.

„Wir brauchen grünes Licht von der Politik, um in die Planung und ins Detail gehen zu können“, scharrt Gerd Werdelmann, Leiter der Technischen Betriebe, schon mit den Hufen. Wenn alles glatt läuft, könne man 2015 mit dem Bau beginnen und in der zweiten Hälfte von 2016 damit fertig sein, rechnet er vor.

Aus 17 Standorten wird einer

4000 Quadratmeter groß ist das Gelände rechts neben dem Krematorium am Hauptfriedhof, wo das neue Gebäude von Technischen Betrieben und Feuerwehr entstehen soll. 643 Quadratmeter entfallen dabei auf die Blauröcke. „Davon ca. 150 Quadratmeter für Einstellplätze für mindestens drei Fahrzeuge“, erklärt Gottfried Wingler-Scholz, stellvertretender Leiter des Amtes für Feuerwehr und Rettungsdienst. 25 Mitglieder hat die Freiwillige Feuerwehr Altenbochum/Laer. Vor zehn Jahren wurden die Löscheinheiten zusammengelegt.

Einen Teil des Areals an der Feldmark haben die Technischen Betriebe bereits in Benutzung. Dazu gibt es 17 weitere, zum Teil recht alte Standorte über die Stadt verteilt. Diese sollen nun zusammengelegt werden, so dass es am Ende nur noch zwei Standorte gibt. „Der eine in Altenbochum hat sich angeboten, weil auch die Feuerwehr dort plant“, erklärt Gerd Werdelmann. Hier, an der schon bestehenden Betriebsstelle, werden künftig die rund 100 Mitarbeiter der Friedhofsunterhaltung (20 Friedhöfe) ihre Basis haben.

1,5 Mio. Euro einsparen

Für den Rest wird noch nach einem passenden Plätzchen gesucht. Dieser Standort, so Werdelmann, müsse etwa 36.000 Quadratmeter groß sein. Werdelmann: „Derzeit werden mehrere Varianten durchdacht, die wir dann ebenfalls dem Rat vorlegen.“

Doch auch das Spargebot spricht für die Zentralisierung der Standorte: „Ziel ist es, durch die Zusammenlegung pro Jahr 1,5 Millionen Euro einzusparen“, erklärt Werdelmann. Ein Weiterbetrieb der jetzigen Standorte wäre zum Teil mit sehr hohem Sanierungsaufwand verbunden. Werdelmann: „Ein Fass ohne Boden.“ Der Teilstandort an der Feldmark rechne sich aber auch für die Feuerwehr: „Ein seperater Neubau wäre erheblich teurer geworden.“

 

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