Bochum

Kultur-Ranking nimmt deutsche Städte unter die Lupe – und Bochum räumt ordentlich ab

Ein gutes Beispiel für kulturelle Veranstaltungen in der Stadt: Bochum Total.
Ein gutes Beispiel für kulturelle Veranstaltungen in der Stadt: Bochum Total.
Foto: Ingo Otto/FUNKE Fotoservices

Bochum. Das Hamburgische Welt-Wirtschafts-Institut (HWWI) und die Privatbank Berenberg haben zum vierten Mal nach 2012, 2014 und 2016 die 30 größten Städte Deutschlands im Hinblick auf deren Kulturleben untersucht.

Wie die Berenberg-Bank mitteilt, ist Stuttgart dabei zum vierten Mal auf Platz 1 gelandet. Ein Kopf-an-Kopf-Rennen hätten sich Berlin und Dresden geliefert, Dresden hat dabei jedoch knapp gewonnen und den zweiten Platz belegt, auf dem dritten Platz folgt also Berlin.

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Unter den ersten zehn Plätzen sind drei NRW-Städte zu finden. Nämlich Bonn auf Platz 6, Düsseldorf auf Platz 7 und Köln auf Platz 9.

Stolz kann der Ruhrpott in diesem Zusammenhang auf Bochum sein. Denn die Uni-Stadt landet auf dem 12. Platz und lässt damit Münster (Platz 15) und Essen (17) weit hinter sich.

Position seit 2012 kontinuierlich verbessert

Bochum habe seine „Positionierung im Gesamtranking seit 2012 kontinuierlich“ verbessert, heißt es bei den Organisatoren des Kultur-Städterankings 2018.

Die letzten fünf Plätze werden jedoch von vier Ruhrgebiets-Städten belegt. Während Platz 25 noch von Bielefeld belegt wird, landen auf den darauffolgenden Plätzen Wuppertal (26), Dortmund (27), Gelsenkirchen (28), Mönchengladbach (29) und Duisburg (30).

Kulturproduktion und Kulturrezeption wurden untersucht

Das Ranking der einzelnen Städte ergebe sich aus dem Vergleich zahlreicher Aspekte der Kulturproduktion und -rezeption, wie HWWI und Berenberg erklären. Die Kulturproduktion bezieht sich dabei auf Elemente und Grundlagen, die für die Entstehung von Kunst und Kultur notwendig sind.

Zum Beispiel „das Angebot an Theater-, Opern- oder Kinositzplätzen, Bibliotheken, Museen, kulturellen Bildungsangeboten oder Beschäftigten in der Kulturwirtschaft.“ Die Kulturrezeption umfasse dabei die Aufnahme und Nachfrage des kulturellen Angebotes durch die Bewohner und Besucher der Städte. „Sie zeigt sich beispielsweise in der Anzahl der Theater- oder Museumsbesucher oder den Umsätzen der Kulturwirtschaft.“ (jp)

 
 

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