Kinderzentrum will sich dem Stadtteil öffnen

Griesenbruch..  Die Kinder umringten Pauli,, den Clown mit der roten Nase, tollten durch die Räume und schleckten Eis, das ein Eiswagen servierte. Das „Muki“, multikulturelles Kinderzentrum, eröffnete in neuen Räumen an der Rott-/Ecke Annastraße.

Betreiberin Tanja Schneider ist nach acht Jahren an der Diekamp-straße nun innerhalb des Westends mit ihrer Tagespflegestelle für die Kleinsten umgezogen ins ehemalige Landenlokal eines Teppichhandels. Neun U3-Plätze stehen zur Verfügung. Betreut werden Kinder aus sieben Nationalitäten.

Mehr Grün und mehr Kunst sind ihr Motto: Tanja Schneider versucht ausdrücklich, die Kinder im Wohnviertel einzubeziehen. Man merkt: Sie liebt das Westend, nennt es das „heimliche Kreativquartier, der Teil Bochums mit dem wohl größten Entwicklungspotenzial“. „Wir sind hier stets positiv von den Bewohnern aufgenommen worden.“

Nun in den neuen Räumen will sie das künstlerische Angebot ausweiten. Nach der normalen Kindergartenbetreuung bis nachmittags wird es Musikkurse und Workshops geben; so wird Merle Schulte Blockflötenunterricht und „Musikwiesekurse“ (nach Waldorf-Pädagogik) anbieten. Pianist Bruno Monteferrante lehrt das Klavierspiel. Alexandra Huß bietet einen Schreibworkshop an. Zudem ist ein Multi-Kulti-Chor geplant.

„Wir wollen unser Muki für Kinder und Erwachsene im Griesenbruch öffnen. Was wir hier machen ist gute Integration. Vier Auszubildende sind hier beschäftigt, sie stammen aus Syrien, dem Libanon und der Türkei. Die Zusammenarbeit klappt prima.“

 
 

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