Bochum

Kaufland in Bochum: Kundin will Maggi kaufen – an der Kasse gehen die Probleme los

Unmut bei einer Kaufland-Kundin in Bochum! Als sie ihren Einkauf aufs Kassenband legte, gab es Ärger mit der Kassiererin. (Symbolbild)
Unmut bei einer Kaufland-Kundin in Bochum! Als sie ihren Einkauf aufs Kassenband legte, gab es Ärger mit der Kassiererin. (Symbolbild)
Foto: IMAGO / Future Image; IMAGO / Fotostand (Montage: DER WESTEN)

Bochum. Unmut bei einer Kaufland-Kundin in Bochum!

Die Frau wollte in einer Kaufland-Filiale in Bochum-Wattenscheid einkaufen. Doch als sie ihre Waren aufs Kassenband legte, gab es Ärger mit der Kassiererin – unter anderem wegen der Menge an gekauften Maggi-Tüten.

Kaufland in Bochum: Kundin kauft 14 Tüten Maggi – an der Kasse gibt es Ärger

Auf Facebook gab die Kundin detailliert an, welche Waren sie einkaufen wollte:

  • 14 Tüten Maggi Fix
  • Kerrygold Margarine
  • 2 Tüten Lachgummi
  • 4 Packungen Melitta Kaffee
  • 2 Packungen Toilettenpapier (je 16 Rollen)
  • 4 Flaschen Palmolive Spülmittel
  • einen Kasten Becks Bier
  • 2x Persil Waschpulver

Dass Supermärkte wie Kaufland in der Pandemie darauf Wert legen, Waren nur in haushaltsüblichen Mengen zu verkaufen, war der Kundin definitiv bewusst. Sie verweist in ihrem Facebook-Post sogar auf Hinweisschilder in der Filiale. Dass ihr eigener Einkauf diesen Kriterien allerdings widerspreche, wollte die Kundin nicht einsehen.

Keine haushaltsüblichen Mengen? Kundin ist wütend

„Mögt ihr mir nun bitte einmal erklären, was an diesem Einkauf nicht haushaltsübliche Mengen sind?“, fragt sie Kaufland auf Facebook. An die maximal erlaubten zwei Klopapier-Packungen habe sie sich gehalten – dennoch habe sie nur eine mitnehmen dürfen. Dasselbe bei Spülmittel und Waschpulver.

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Das ist Kaufland:

  • gegründet 1968, Firmensitz in Neckarsulm (Baden-Württemberg)
  • das Unternehmen betreibt rund 1.300 Filialen, davon 667 in Deutschland und hat rund 132.000 Mitarbeiter
  • die Kette ist außerdem in Polen, Tschechien, Rumänien, Slowakei, Bulgarien, Kroatien und der Republik Moldau vertreten
  • ist ein Tochterunternehmen der Schwarz-Gruppe (ebenso wie Lidl)
  • Jahresumsatz: 21,42 Milliarden Euro (2018)

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Aber auch bei den 14 Maggi-Tüten wurde sie in die Schranken gewiesen – hier seien nur fünf Stück erlaubt. Die Kundin hielt dagegen, dass die 14 Tüten aus fünf verschiedenen Sorten bestehen würden.

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„Bei euch ist noch alles in Ordnung oder?“, wütet sie auf Facebook. „Wer definiert bei euch die Angabe haushaltsübliche Mengen? Die Lottofee an der Kasse?“

Kaufland liefert Erklärung

Unter dem Beitrag der unzufriedenen Kundin wagt Kaufland einen Erklärungsversuch: „Da unsere Standorte lokal geführt sind, haben wir auch verschiedene Maximalabgabemengen. Diese sind lokal verschieden und vom Produkt abhängig, da wir in den Filialen unterschiedliche Vorbestellungen und Lagerkapazitäten haben.“

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Da diese Antwort die Kundin jedoch nicht zufriedenzustellen schien, wurde sie ans Kundenmanagement weiterverwiesen. (at)

 
 

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