Katzen-Hasser schießt in Bochum auf wildlebende Tiere

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen um Hinweise.
Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen um Hinweise.
Foto: dpa
Geht in Bochum ein Katzen-Hasser um? In den letzten drei Wochen sind offenbar drei wildlebende Tiere in Hordel mit einem Luftgewehr oder einer Luftpistole angeschossen worden. Katze „Susi“ hat das nicht überlebt, zwei Kater wurden verletzt. Ein Tierschutzverein hat Strafanzeige gestellt. Die Polizei ermittelt.

Bochum. Ein Tierschutzverein hat in schriftlicher Form Strafanzeige bei der Bochumer Polizei erstattet. Anlass: In der Nacht zum 6. Oktober wurde Kater „Luke“ in Bochum-Hordel angeschossen. Das Tier wurde von einem Tierarzt behandelt, der eine Schussverletzung feststellte und das Projektil eines Luftgewehres oder einer Luftpistole herausoperierte. Leider war das nicht der erste Fall: Bereits in der Nacht zum 2. Oktober ist Katze „Susi“ angeschossen worden. Sie wurde zu einem Tierarzt gebracht, konnte jedoch nicht mehr gerettet werden und erlag ihren Verletzungen. Bereits um den 1. Juni herum ist es zu einem dritten Fall gekommen. Kater „Rocky“ erlitt einen Bauchschuss. Das Projektil konnte durch einen Arzt herausoperiert und der Kater gerettet werden.

Die Anwohner der Karolinenstraße hatten sich der drei wildlebenden Katzen Luke, Susi und Rocky angenommen, sie gefüttert und sich um sie gekümmert. Dort wurden die angeschossenen Tiere jeweils aufgefunden. Zeugen berichten, dass sie nächtliche Schüsse von Luftgewehren in der dortigen Wohnsiedlung gehört hätten. Die Ermittler des Bochumer Kriminalkommissariats 34 haben die Ermittlungen wegen der Tierquälereien aufgenommen. Sie bitten unter der Rufnummer 0234/909-8405 (-3221 außerhalb der Geschäftszeit) um Täter- und Zeugenhinweise.