Bochum

Kältewelle rollt auf Essen, Bochum und Co. zu: Deutscher Wetterdienst erhöht Frostwarnstufe für diese Städte

Eine Kältewelle rollt auf Bochum, Essen und andere Städte im Ruhrgebiet zu.
Eine Kältewelle rollt auf Bochum, Essen und andere Städte im Ruhrgebiet zu.
Foto: Gero Helm / Funke Foto Services

Bochum. Eine für den späten Februar ungewöhnlich heftige Kältewelle rollt auf das Ruhrgebiet zu. Für die kommenden Tage erwarten Meteorologen Dauerfrost.

Der Deutsche Wetterdienst hat nun für mehrere Städte im Ruhrgebiet die Frostwarnstufe 2 ausgerufen. Die Warnung gilt ab Montag, 0 Uhr, bis Montag, 11 Uhr. Aktuell gilt noch Warnstufe 1. Von der hohen Warnstufe sind folgende Städte im Ruhrgebiet betroffen:

  • Bochum
  • Dortmund
  • Essen
  • Unna

Für den Rest des Ruhrgebiets gilt aktuell die niedrigere Warnstufe 1. Diese Warnung gilt noch bis Montag, 20 Uhr. Davon betroffen sind unter anderem:

  • Bottrop
  • Duisburg
  • Gelsenkirchen
  • Herne
  • Mülheim
  • Oberhausen

Wetterexperten gehen davon aus, dass die frostigen Temperaturen noch lange vorherrschen. Mindestens bis Mittwoch rechnet der Deutsche Wetterdienst mit Dauerfrost im Ruhrgebiet. Auch tagsüber werden die Temperaturen dann den Gefrierpunkt nicht überschreiten.

Temperaturen steigen kaum über den Gefrierpunkt

„Nur westlich des Rheins können die Temperaturen noch knapp über null Grad steigen“, sagt Meteorologin Ulrike Zenkner vom Deutschen Wetterdienst in Essen.

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Im Sauerland könnten die Minusgrade sogar zweistellig werden, nachts sogar auf Minus 14 Grad absinken.

Essen reagiert auf Kältewelle

Zahlreiche Institutionen haben bereits auf die anstehende Kältewelle reagiert. So können Obdachlose im Essener Tierheim über Nacht ihre Hunde abgeben, außerdem werden Flüchtlingsheime für Obdachlose geöffnet.

U-Bahn-Schächte würden aber nicht wie in anderen Städten nachts unverschlossen bleiben, damit die Wohnungslosen dorthin ausweichen könnten.

 
 

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